Teil eines Werkes 
Theil 2 (1781)
Entstehung
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Aeeer düſchnit. gieht, wid Aübann ſolcher beim woͤchentlichen Salzamt angezeigt

und von dieſem nach Gucfinden in die Tabelle eingeruͤckt,. und zuf

f Art teb aſes Unterſchleif vermieden. §. 568.

b Alle Sonnabend muß der Salzſchreiber ſeine Rechnung ſchlie⸗ ſen, das heiſt: Er liefert das die Woche uͤber fuͤr Salz, Aſche und Pfannenſtein eingenommene Geld dem Rentmeiſter, nebſt ſeinem

Tagebuch, in welche er alle Poſten eingetragen hat, ein, und der Rentmeiſter quittirt ihn daruͤber in ebendieſes Buch, nachdem ſol⸗ ches bei oͤffentlicher Abrechnung mit dem Manual des Gegenſchrei⸗ bers(§. 555.) eollationirt worden.

§. 569.

Der Baumeiſter oder Bauverwalter als der dritte Ober⸗ bediente hat, wie es fein Character ſchon mit ſich bringt, vorzuͤg⸗ lich das Bauweſen zu beſorgen. Dieſemnach muß er alle Tage mehrmalen das ganze Werk begehen und alle Gebaͤude viſitiren, ob etwas beſchaͤdiget und zu repariren iſt. Hauptreparaturen muß er nicht fuͤr ſich uͤbernehmen; ſondern dem Salzamt vorher Anzeige davon thun, wie er dann auch, wo er die Woche uͤber mindere Re⸗ paratur vorgenommen hat, beim Salzamt zur Nachricht anzeigen muß. Wann ein neuer Bau aufgerichter werden ſoll, muß er auf Erfodern die Aleberſchlaͤge machen, fuͤr die Herbeiſchaffung derer Baumaterialien ſorgen und das ganze Bauweſen dirigiren. Er

* nuß duſz dafür ſorgen, daß ſters ein Vorrath von den noͤtigſten Baumate⸗

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