488 äͤber dem Salzmagazin habe ich verſchiedene viereckte Ldcher machen,
Vierter abſänit.
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in ſolchen hoͤlzerne viereckte Trichter einſetzen laſſen ,deren jeder ac⸗ eurat in dem Maas, wie es verkauft wird, 3 Meſten hielte. An dieſem Trichter habe ich unten eine viereckte Fallthuͤr machen laſſen, welche an der einen Seite mit einem uͤber eine Rolle gehenden Fa⸗ den verſehen war, mit dem man die Fallthuͤr unten andruͤcken und
durch den Faden feſt halten konnte, ohne daß das Salz, welches
ich hineinſchuͤtten lieſe, es niederdruckte. Sobald man aber den Faden gehen lieſe, druckte das Salz die Fallthuͤr auf und fiel durch den Trichter in das Magazin. In dieſe Trichter habe ich nun alles
geſottene Salz, wann es trocken war, einſchuͤtten, und wann es voll und abgeebner ware, durchlaufen laſſen. Auf ſolche Art wur⸗
de nicht nur das Magazin nicht verunreiniget, ſondern ich wußte auch aufs genaueſte, wie viel Salz in die Einnahme kommen konnte. Dieſe Art und Weiſe, die Einnahme zu befeſtigen„will ich daber
allen Rechnern auf Salzwerken anrathen.
b 9§. 552. 8 Zu Vermeidung alles Unterſchleifs muß der Sodenmeiſter bei
ſedem Auszug des Salzes ſein, die Anzahl Salzkoͤrbe in ein beſon⸗
ders dazu zu haltendes Buͤchlein ſich notiren„ und ehe ſolche ins
Magazin gebracht werden, dieſelbe nochmals durchzaͤhlen. Beim
Eintragen in das Magazin muß er jedesmal den Gegenſchreiber da⸗ zu nehmen, nebſt welchem er das eingetragene Salzquantum bemer⸗ ken muß. Dieſes Quantum muß der Sodenmeiſter von jeder Pfan⸗ ne ſogleich auf einen beſondern Zettel notiren„ und dieſen nicht nur
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