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sey in den Geist seiner Naturphilosophie recht tüchtig einge- drungen, wenn es hier nicht sehr gleichgültig wäre, ob das Jemand weiss oder nicht. Meine Worte lauten so:„Wer in den Geist der Fries'schen Naturphilosophie eingedrungen... bedarf nicht erst der kümmerlichen Liebig'schen Induction“ u. s. w. Herr W. scheint noch gar nicht zu wissen, was Induction ist, wenigstens ist's kein„Schema über den Vor- 3
gang hei einzelnen Naturerscheinungen““, denn das hat in der Wissenschaft überall gar keinen recipirten Sinn, und was Herr
W. sich dabei denkt, bin ich unfähig zu enträthseln. Die
ächte Naturphilosophie giebt uns als nothwendiges„Ziel““ aller Naturforschung die Unterordnung aller Erscheinungen unter
ausnahmslose mathematische Naturgesetze und weil die Natur- philosophie sie uns giebt, a priori also mit Apodicticität gibt,
ist es Zeitverschwendung, dieses Ziel erst durch empirische Inductionen zu bestimmen, welche niemals Apodicticitat geben können. Die Erkennung des richtigen Ziels ist aber noch nicht die Naturwissenschaft, so wenig wie ein Reiseplan eine Reise ist. Zu mehr als zu einer Erkenntniss des Ziels bringt
es aber L. nicht, denn er selbst sagt ausdricklich(S. 63):
„Wir wissen nicht, in welcher Form die Bildung der Be- standtheile organischer Wesen vor sich geht; in dieser Bezie- hung muss man diese Entwicklung als ein Bild. betrachten, geeignet uns die Entstehung zu versinnlichen.“ Bilder zur Versinnlichung sind aber keine Wissenschaft, wir wissen also durch L. nach seinen eignen Worten von dem eigentlichen
Inhalt der Wissenschaft noch nichts, sondern wissen nur,
dass die Wissenschaft nur auf dem Wege der Hylologie ge- wonnen werden könnte. Dieses Wissen aber bringt ein ächter Friesianer schon mit hinzu und braucht es siech nicht erst mühsam aus empirischen Inductionen zu construiren. Dies wird genügen, den Leser in den Stand zu Kkeeu selbst über Herrn M's. Augriff zu urtheilen.. 4
„Dabei hat Schl. die originelle Jdecasuz 2u hebaugten, L. habe diesen Gedanken in Folge. der Rlarheit seines
Genies, ohne dass derselbe,„wie bei ihm,: zum wissen-


