Teil eines Werkes 
2 (1819) Zweyter oder practischer Theil. : nebst einer illuminirten Forstkarte und mehreren Tabellen
Entstehung
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des Dlanenburger Forſtrevieres. Drittes Kapitel.

Ueber die Verwaltung des Forſtes.

Das Dianenburger Forſtrevier wird unter der General Direction des Oberforſt⸗Collegiu ms zu Waldenburg und unter ſpecieller Direction des Oberforſtmeiſters zu Trachenfels zunächſt aber unter Inſpection des Oberförſters zu Hubertusburg von einem berittenen Revierforſtbedienten ver⸗

waltet, dem zwey Förſter zu Fuß aſſiſtiren.

Zur Beſchützung der Gemeindswalbungen und der Privathauberge halt ſich jede Gemeinde noch auſſerdem einen beſonderen Waldſchützen, der zugleich darauf verpflichtet iſt, auch diejenigen anzuzei⸗ gen, die in den herrſchaftlichen Waldungen gefrepelt haben. Jede Gemeinde waͤhlt zwar ihren Wald⸗ ſchützen ſelbſt; ſie muß ihn aber dem furſtlichen Ober forſteollegio zu Waldenburg präſentiren, und, wenn er ven demſelben beſtätigt worden iſt, von dem fürſtlichen Amte Ho henſtein, auf die allgemeine Wald⸗

ſchützen⸗Inſtruction beeidigen laſſen.

Der jetzige Revierforſtbediente oder Forſtverwalter heißt Holzmann, und wohnt im J agdſchloſſe Dianenburg. Die Förſter aber heißen Schwarz und Ehrlich. Erſter wohnt in einem kleinen herrſchaftlichen Gebäude zu Neudorf. Der Förſter Ehrlich aber wohnt zu Obernhof in einem eigenthüm⸗ Bey Erledigung dieſer Stelle wird es nöthig ſeyn, dem künftigen Förſter zur Bedingung Dieſer Ort liegt näher bey den herrſchaftlichen

lichen Hauſe. zu machen, daß er in Hochheim wohnen ſoll. Waldungen, und der Förſter kann von da die vielen Holzfrevler aus dem angrenzenden gräflich Hohenhorſtiſchen beſſer abhalten, als wenn er zu Obernhof wehnt. 1