Teil eines Werkes 
2 (1819) Zweyter oder practischer Theil. : nebst einer illuminirten Forstkarte und mehreren Tabellen
Entstehung
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des Dianenburger Forſtrevieres.

Zweytes Kapitel.

Ueber die Verſchiedenheit und Beſchaffenheit der Maldungen in dieſem Forſtreviere.

Die Waldungen im Dianenburger Forſte theilen ſich in 6 Claſſen ab. Man findet darinn: a.) Herrſchaftliche Waldungen 2.) Gemeindswaldungen: 3.) Märkerwaldungen: 4.) Adeliche Erblehawaldungen⸗ 5.) Pfarrwaldungen, und 6.) Privatw aldun gen.

Wir wollen den Leſer jetzt nur im Gener ellen mit denſelben bekannt machen.

1.) Von den herrſchaftlichen Waldungen..

Die herrſchaftlichen Waldungen in dieſem Forſte ſind eigentliche Cameral⸗ ober Staatswaldungen, deren auf Nachhaltigkeit berechneten Ertrag der Landesherr zum Beßten des Staates und zu ſeinem eigenen Vortheile zu benutzen hat die ſelbſt aber, da ſie Eigenthum des Staates ſind, vom Landesherrn nicht veräußert werden können. Sie ſind theils Hoch⸗ theils Nie derwal⸗ dungen; das Hochgewaͤlde ader macht den größten und wichtigſten Theil davon aus. Alle dieſe Waldungen liegen längs dem Krummfluſſe, zwiſchen Neudorf, Thalheim, Hochheim und Däanenburg. Die meiſten Diſtrikte ſind zuſammenhängend, und diejenigen, welche es nicht ſind, liegen doch ſehr nahe beyſammen, wie man auf der beygefügten Specialkarte ſehen wird. Nur der kleine Diſtrikt, die Gräben genannt, liegt eine halbe Stunde Weges vom Hauptwalde entfernt, an der gräflich Hohenhorſtiſchen Landesgrenze.

Der dominirende Beſtand des Hochgewäaldes ſind Buchen. Wenier betraͤchtliche

Flächen ſind mit Eichen beſtanden, die man aber auch faſt durchgehends einzeln, in den Buchenwald ge⸗

ſprengt, antrifft. Beynahe ven derſelben Größe ſind die Jichtenbeſtände. Auch finden ſich in den Buchen⸗Hochwalddiſtrikten einzelne Birken und Hainbuchen.

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