Teil eines Werkes 
2 (1819) Zweyter oder practischer Theil. : nebst einer illuminirten Forstkarte und mehreren Tabellen
Entstehung
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a.)

als der Zuwachs vom 6oſten bis 120ſten Jahre.

2.)

3) Da für die unter Buchen oder andere Holzarten

. den ſeyn, von Maſt erzogen haben.

Vorerinnerung.

Die buchenen Hochwaldunge n ſind im Allgemeinen quf einen 120 ährigen Um⸗ trieb geſetzt worden. Bey kürzerem Umtriebe würde diel Zuwachs verlohren gegangen

ſeyn, weil die beygefügten Erfahrungs⸗Tabellen beweiſen, daß der Zuwachs auf eine

mit Buchen beſtandenen Morgen Hochwald vom uten bis 6oſten Jahre viel geringer iſ,

Auch würde bey kürzerem Umtrite die im rauhen Clima immer mißliche Verjüngung der Beſtände öfters nothwendig geun und man würde dadurch weder gehörig ſtarkes Holz, noch die erforderliche Menge Einen längeren Umtrieb konnte man aber deswegen nit Statt finden laſſen, weil der Vorrath an haubarem Holze nicht groß genug iſt, zit man z. B. einen 150 jährigen Umtrieb beſtimmen wollen, ſo würde man mit dem an, e und drüber alt iſt, 60 Jahre lang haben wirthſchaften müſſen,

das jetzt 90 Jahr eſtände 150 Jahre alt ſeyn könnten. Dieſes würde aber eine alln

die jetzt 89 jährigen B große Differenz im periodiſchen Ertrage weitem mehr junge wo alſo ſchon nach 30 Jahren die fetzt 89 jährigen Beſtände, als 120 jährig, oder haubar, zum Abtriebe kommen, hat das haubare Holz nicht hingereicht, um in der i Periode ſo viel zu geben, als der liefern ſollte. Man hat deswegen, um den periodiſchen Holzertrag dieſes Forſtes

germaaßen gleich zu

dem auch noch genöthigt geſehen, Beſtände der Zten Claſſe zum Abtriebe in der 2ten riode, und Beſtände der Aten Claſſe zum Abtriebe in der 3ten Periode, zu beſtimma,

weil es ſonſt nicht würde möglich geweſen ſeyn, den periodiſchen Holzertrag dieſes Fuſt gleich zu ſtellen.

Die reinen Eichenbeſtaͤnde hat man auf einen 180 jährigen Umtrieb geſett, nn

ſtellen, die ſchlechteſten von den älteſten Beſtänden der à Claſſe ſchon zum Adtriebe am Ende der 1ten Periode beſtimmen müſſen, und ſich auſß

des Forſtes bewirkt haben, der im Verhältniſteh Waldungen enthält, als haubare. Selbſt beym 120 jährigen Umtitte,

Forſt, im Durchſchnitte genommen, in jeder Penh

wir die Eichen von ſolchem Alter zum gemeinen Häuſerbauweſen ſtark genug gefunden

ben. Stärkeres Holz ſindet in beträchtlicher Menge in dieſem Forſte ohnehin kei

Abſatz, und das Nöthige ſoll, durch Ueberhaltung einzelner ſchöner Sti

me, hinlänglich erzogen werden.

keine allgemein gleichbleibende Umtriebszeit beſtimmt werden kann, ſondern ditſn

alsdann gefällt werden müſſen, wenn gerade der dominirende Beſtand zum Abttct ohnehin viele Eichen zur Benutzung in ihrem höchſten möglitn

kömmt; ſo haben wir Alter theils deswegen beſtimmen müſſen, theils aber auch aus der Urſache zum langt Ueberhalten ausgeſeat, um dadunch den periodiſchen Bau⸗ und Werkholi⸗

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