Teil eines Werkes 
2 (1819) Zweyter oder practischer Theil. : nebst einer illuminirten Forstkarte und mehreren Tabellen
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Vorerinnerung.

D. Wiſſenſchaft, Waldungen zu taxiren, oder phyſikaliſch⸗mathematiſch zu unterſuchen, wie eilun was für Holz ein Forſt, bey guter Bewirthſchaftung, während einer feſtgeſetzten Umtriebszeit, ſumnat periodiſch und jährlich, mit Rachhaltigkeit liefern kann, iſt ſo vielumfaſſend und verwickelt, daß die zun Lehre dieſer Wiſſenſchaft, die man in Hartig's Anweiſung zur Taxation und Beſtu⸗ vung der Forſte ſinden wird, hier nicht vorgetragen werden kann. V

Wir müſſen daher den Leſer dieſer Forſtbeſchreibung auf jene Schrift verweiſen, und bemerken i V die Taxation und Beſchreibung des Dianenburger Forſtrevieres, dem Befehle der General⸗h Vermeſſungs⸗ und Taxations⸗Direction gemäß, genau nach Hartig's Anweiſung und thode vollzogen werden mußte.

Ueber die Taxations⸗Methode ſelbſt bleibt uns alſo weiter nichts zu ſagen übrig. Don müſſen wir den Leſer mit den Vorarbeiten und Hauprgrundſätzen, worauf die folgende Holzennz berechnung des Dianenburger Forſtes geſtützt iſt, etwas näher bekannt machen, ehe wir zur Beſchnin und Taxation ſelbſt übergehen können. Jeder Nachdenkende wenn er auch die ganze Lehre mn Forſttaxation nicht vollkommen gefaßt haben ſollte wird dadurch eine richtige Idee vom Gangt d wichtigen Geſchäftes erhalten, und ſich vollkommen überzeugen, daß das vorgeſteckte Ziel nur afin gewählten Wege ſicher erreicht werden konnte. nl 261

An dieſer vollkommenſten Ueberzeugung iſt uns ſehr viel gelegen; denn ohne ſie würden undeſt' liche Mühe und beträchtliche Koſten unnütz verwendet worden ſeyn. Auch würde man auf die ui und Ausführung des entworfenen Wirthſchafts⸗ und Benutzungs Planes nicht rechnen dörfen, wemn line V ner, die künftig das Forſtweſen dirigiren, von der Aechtheit dieſer Plane ſich nicht überzeugen könna.

Doch, dieſe Beſorgniß hegen wir nicht, weil unſere Plane und Berechnungen auf Nan Mathematik geſtützt ſind. Erſtere bleibt an demſelben Orte unter den nämlichen Umſtänden in in Wirkungen gleich, und letztere iſt ohnehin untrüglich. Bey Befolgung der ertheilten ſchriften wird und kann alſo die Nachkommenſchaft nur diejenigen Reſultate finden, nach welchen it

alſo ſehr lange vorher, die Berechnungen gemacht worden ſind. N

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