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Svccincta Descriptio Ossium Et Musculorum Corporis Hvmani Ac Horvm Praecive Qvi In Svperficie Corporis Svnt Obvii Methodo Idonea Tabellari Concinnata : cum XIX. Tabulis aeneis / a Christiano Theophilo Hofmann Medic. Doct. Anatomiae Et Chirvrgiae Profess. Pvbl. Ord. in Viniversitate Altorfina Et Ibid. Poliatro, Academiae Imperial. Nat. Cvrios. Et Electoral. Mogvnt. Scientiar. Collega./von Christian Gottlieb Hofmann der Arzneikunst Doktor, der Zergliederungs- und Wundarzneikust öffnetl. ordentl. Lehrer der Universität Altorf, und Stadt-Physikus daselbst, der kaiserl. Akademie der Naturforscher und der kurfürstl. Mainzischen Akademie der Wissenschaften Mitglied.
Entstehung
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au daſe ausgekleidet ſind, fe und Augenholen bei⸗

kden durch, und ver⸗ Schleimhaut in ſeinen

n.

wäge, dahnenkamben,

Geund der Hirnſchale. ch koͤnnte man ſie bei⸗

inziges dunnes Bein, das Mitllere und die

ils würfiiht iſt, ſehs Holung der Hienſchale egen auch den Namen d wöt don Hfagſchar⸗ dle gehtz eine vordert, intere, die ſich an die hlich zwei Seitentheile, helfen.

cirnbein, Naſenbeinen, n, Keilbein, Gaumeg⸗

tehr knerylicht, bai Er⸗ und ſchwammichter Kno⸗

und innerliche Vertie⸗ iſt der Fortſaz an der Achulichket gemäwiglich ad an dem ſch die ſihl rnhaut anſezt; gleich vor Loch, deſſen ſchon oben Fortſaz/ der als eine ſenk⸗

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under theilt, ſch untt⸗ ndet, und alſo die Sche beiden Seiten ficeitt Naſe nennt/ und die hins chen, dieſe vechan mn er

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anfractus tortuoſos et labyrinthos magnam membranae pi- tuitariae, utpote organi olfactus primarii, expanſionem praebet.

O/a faciei. Oſſa naſalia. Situs: proxime ſub fronte inter orbitas(Tab. V. fig 4.-).

Figura: quadratum oblongum fere referunt.

Diviſio: ſunt duo oſſa per harmoniam in medio iuncta.

Facies: externa plus minusve concava eſt, dorſum na- appellant; interna, cavitatem naſi reſpiciens, paululum

convexa; extremitas ſuperior cum oſſe frontis cohaeret, radix naſi vocatur, et craſſior firmiorque exiſtit; inferior, etſi ſuperiori latior, tamen tenuior, inaequaliter dentata et cui cartilago naſi implantatur; marginibus externis laterali- bus apophyſi naſali ofſis maxillaris agglutinantur(Tab. V. fig. 4. P.), marginibus vero internis ſe invicem amplectuntur, quem locum interne ſeptum naſi fulcit et ſuſtinet.

Connexio: ſuperius cum oſſe frontali, lateraliter cum maxillari ſuperiori, poſterius et interne cum cribriformi.

Subſtantia: tota quanta compacta et quandoque ſupe- rius pauxillum diploés interiacet.

Mus:- organa odoratus tegunt defenduntque.

Oſa maxillaria ſuperiora. Situs: in parte facici media(Tab. V. fig. 1. 4. 6. C.). Figura: valde irregularis, omnem reſpuit compara- tionem.

Diviſio: ſunt duo oſſa, in quovis latere faciei unum collocatur, infra naſum mutuum habent contactum.

Facies: externa ſuperfiches magnam faciei et maximam palati conſtituit partem; interna ad formationem cavi na- rium late expanditur.

Connexio: cum oſſibus naſi, frontis, lacrimali, cribri- formi, iugali, cuneiformi, palatino, vomere et ſpongioſo inferiori.

Subſtantia: compacta, cava et maxima ex parte diploë deſtituta.

Eminentiae et excavationes externae: apophyſis naſalis ſu- perior(Tab. V. fig. 4. p.), apophyſis orbitalis(Tab. V. fig.

4. q.), apophyſis iugalis(Tab. V. fig. 4. r.), apophyſis pa-

latina, arcus ſemicircularis pro dentium alveolis, et ſic di- Gta ſpina naſalis ſeu apophyſis naſalis inferior(Tab. V. fig. 4. ſ.); porro canalis naſalis ſeu lacrimalis(Tab. V. fig. 6. h.),

fora-

ſeine vielen Hoͤlen und Gaͤnge der Schleimhaut, als dem wahren Werkzeug des Geruchs, eine groͤſre Ausbreitung verſtattet. 1 Die Geſichtsbeine. Die Naſenknochen.

Lage: gleich unter der Stirn zwiſchen den Augenhs⸗ len(Tab. V. fig. 4. f.).

Geſtalt: kommt faſt mit einem laͤnglichten Vierek uͤberein..

Eintheilung: es ſind zwei Beine, die in der Mitte durch gleichfoͤrmige Zuſammenfuͤgung verbunden ſind.

Gegenden: eine aͤuſere Oberflaͤche, die bald mehr bald weniger ausgehoͤlt iſt, und Ruken der Naſe genannt wird; eine innere, die nach der Naſenhoͤle zu etwas ge⸗ woͤlbt iſt; der obere Theil, der auf dem Stirnbein befe⸗ ſtigt iſt, und die Naſenwurzel heiſt, iſt dik und feſt; der untere hingegen iſt breiter aber duͤnner, und ungleich aus⸗ gezakt, und verbindet ſich mit dem Naſenknorpel; mit den aͤuſern Raͤndern ſtoſen ſie an den Naſenfortſaz des Oberkin⸗

bakenbeins(Tab. V. fig. 4. p.), mit dem innern Rand ver⸗

einigen ſie ſich unter einander, an welcher Stelle innerhalb die Scheidewand der Naſe befeſtigt iſt. Zuſammenhang: oberwaͤrts mit dem Stirnbein, ſeit⸗ waͤrts mit dem Oberkinbakenbein, hinterwaͤrts und inwen⸗ dig mit dem Siebbein.. Subſtanz: iſt durchaus feſt und nur ſelten oberwaͤrts etwas ſchwammichtes dazwiſchen. Nuzen: die Geruchswerkzeuge zu bedeken und zu ſchuͤzen.

Die obern Kinbakenknochen.

Lage: in der Mitte des Geſichts(Tab. V. fig. 1. 4. 6. C),

Geſtalt: iſt ganz unregelmaͤſig und mit nichts zu ver⸗ gleichen. 4

Eintheilung: es ſind zwei Knochen, wovon an jeder Seite des Geſichts einer liegt, und die unter der Naſe ſich an einander ſchlieſen.

Gegenden: eine aͤuſere Flaͤche, die einen groſen Theil des Geſichts, und den groͤſten des Gaums ausmacht; eine innere, die an der Naſenhoͤle vielen Antheil hat.

Fuſammenhang: mit dem Naſenbein, Stirnbein, Thraͤnenbein, Siebbein, Jochbein, Keilbein, Gaumenbein, Pflugſcharbein und untern Schwammbein.

Subſtanz: feſt, inwendig hohl, doch groͤſtentheils ohne ſchwammichtes Weſen.

Aeuſerliche Erhabenheiten und Vertie fungen: der obere Naſenfortſaz(Tab. V. fig. 4. P.), Augenhoͤlenfortſaz (Tab. V. fig. 4. d.), Jochbeinfortſaz(Tab. V. fig. 4. r.)/ Gaumenfortſaz, der halbmondfoͤrmige Bogen vor die Zahn⸗ hoͤlen, und die ſogenannte Naſengraͤte oder der untere Na⸗ ſenfortſaz(Tab. V. fig. 4. ſ.); ferner der Thraͤnengang (Tab. V. fig. 6.h.), das Loch unter der Augenhoͤle(Tab. V.

fig. 4⸗ 4