cavitatibusque dive
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rſis gaudet, organa auditus includen-
tibus.
Eminentiae et excavationes externae: apophyſis zygomati-
ca(Tab. V. fig. G. N.), ſub qua cavitas glenoidea pro con-
dyli maxillae inferioris articulatione; pone illam orificium
meatus auditorii externi patulum(Tab. V. fig. 1. P.), ſub
quo apophyſis ſtyloidea; verſus os occipitis apophyſis am-
pla maſtoidea(Tab. V. fig. 1.6. G.); foramen inter maſtoĩi-
deam et ſtyloideam apophyſin aquaeductus Fallopii vocatur;
non procul fovea, quae ſinum venae iugularis recondit
(Tab. V. fig. 6. Q.); Paululum anterius canalis tortuoſus,
caroticus dictus, in quo arteria carotis interna recubat; non
procul ab hoc apertura tubae Euſtachianae.
Eminentiae et excavationes internae: quarum hae pras- cipue lobos cerebri medios ſuſcipiunt; illae autem durae matri punctum praebent fixum.
Vſus: ut organa auditus recte cuſtodiant et non mi- nus articulationi maxillac inferioris fulcro et hypomochlio
ſint.
Os occipitis.
Nomina waria: os baſilare, memoriae, cet.
Situs: in poſteriore et inferiore cranii parte(Tab. V. fg. 7. R.)
Figura: cum rhombo aliquam quidem, ſed leviſſimam habet ſimilitudinem.
Diviſio: in adultis unicum os, in infantibus quatuor ſeparatis componitur fruſtis.
Facies: externa convexa, interna concava, anguli ſu-
perior et inferior acuti, laterales obtuſi.
Connexio: ſuperius cum oſſibus parietalibus(Tab. V. fig. 7. H. H.), ad latera cum oſſibus temporum(Tab. V. fig. 6. F.), anterius intimo nexu cum oſſe cuneiformi, infe- rius cum atlante per ginglimum(Tab. IX. X. XI. K.).
Subſtantia: ex tabulis duabus oſſeis cum interveniente ſubſtantia diploëtica, quae apophyfin inferiorem totam quantam replet, valdeque laxa et friabilis eſt.
Eminentiae et excavationes externae: in medio huius oſſis protuberantia ut plurimum ſatis notabilis, cui ligamentum nuchae infixum eſt(Tab. V. ſig. 7. S.), infra hanc plures aſperitates; duae apophyſes condyloideae cartilaginibus te- Kae pone margines foraminis magni, quibuscum prima col li vertebra articulatur(Tab. V. fig. 6. T.); apophyſis inſu- per ampla, baſilaris dicta, cum oſſe cuneiformi utplurimum coaleſcit; variae inciſurae, quibus multi muſculi implantan-
tur; foramen occipitale magnum(Tab. V. fig. 6. V.), per
quod medulla ſpinalis cum ſuis involucris egreditur; duo fora-
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die am felſichten Theil hingegen iſt ſehr hart, und hat in⸗ wendig verſchiedene Aushoͤlungen, worinnen die Werkzeuge des Gehoͤrs enthalten ſind.
Aeuſerliche Erhabenheiten und Vertiefungen: ein Fortſaz der nach dem Jochbein hinlauft Tab. V. fig. 6. N.), unter demſelben eine flache Hoͤle, in welcher die ſtumpfen Fortſaͤze des untern Kinbakens im Gelenk ſtehen; hinter der⸗ ſelben die groſe Oefnung des aͤuſern Gehoͤrgangs(Tab. V. fig. 1. P.), unter welchem der Griffelfoͤrmige Fortſaz; nach dem Hinterhauptsbein zu der dike zizenfoͤrmige Fortſaz(Tab. V. fig. 1. 6. G.); das Loch zwiſchen dem Zizenfoͤrmigen und Griffelfortſaz nennt man den Fallopiſchen Waſſergang; gleich daneben die Hoͤle, worinnen die Droſſelblutader gekruͤmmt liegt(Tab. V. fig. 6. Q); weiter vorwaͤrts ein gleichfals ge⸗ bogner Gang, in welchem die innere Halspulsader liegt; neben demſelben die Oefnung des Euſtachiſchen Gehoͤrgangs.
Innerliche Erhabenheiten und Vertiefungen: lez⸗ tere dienen vorzuͤglich die mittlern Theile des Gehirns auf⸗ zunehmen; erſtere aber der harten Hirnhaut zur Befeſtigung.
Nuzen: die Gehoͤrwerkzeuge ſicher aufzubewahren, und näͤchſtdem das Gelenk des untern Kinbakens gleichſam mit einen Ruhepunkt zu unterſtuͤzen.
Das Hinterhauptsbein.
Verſchiedene Namen: Grundbein, Gedaͤchtnisbein ꝛc.
Lage: am hindern und untern Theil des Schedels (Tab. V. fig. 7. R.). Geſtalt: eine geringe Aenlichkeit mit einem laͤnglich⸗ ten Vierek.
Eintheilung: bei Erwachſenen ein einziger Knochen, bei Kindern hingegen beſteht er aus vier Stuͤken.
Gegenden: eine aͤuſere gewoͤlbte Flaͤche, eine innere ausgehoͤlte, oben und unten zwei ſcharfe Winkel, an beiden Seiten zwei ſtumpfe.
Zuſammenhang: oben mit den Seitenbeinen(Tab. V. fig. 7. H. H.), auf beiden Seiten mit den Schlafbeinen
(Tab. V. fig. 6. F.), vorwaͤrts mit dem Keilbein durch die
genaueſte Vereinigung, unterwaͤrts mit dem erſten Halswir⸗ belbein durch ein Gelenk(Tab. IX. X. XI. K.).
Subſtanz: aus zwei Knochentafeln mit dazwiſchen lie⸗ genden ſchwammichten Weſen, welches den untern Fortſaz ganz erfuͤlt und ſehr loker iſt.
Aeuſerliche Erhabenheiten und Vertiefungen: in der Mitte dieſes Beins eine meiſtens ſtarke Hervorragung, woran das Genikband befeſtigt iſt(Tab. V. ſig. 7. 8.), unter derſelben eine rauhe unebene Flaͤche; ſodenn zwei Gelenk⸗ fortſaͤhe an den Seiten des groſen Lochs, mit denen das erſte Halswirbelbein im Gelenk ſteht, daher ſie mit Knorpel uͤberzogen ſind(Tab. V. fig. 6. T.); ein ſtarker Fortſaͤz, den man Grundfortſaz nennt, und der mit dem Keilbein ge⸗ woͤhnlich feſt verwachſen iſt; verſchiedne Vertiefungen, in welchen ſich vielerlei Muſkeln befeſtigen; das groſe Loch
(Tab. V.


