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n Euters
d aulser den ch einer bös⸗ 2u manchen kurzen Zwi- epizoolischen jeser astheui- hulichen; die st lahm; das uroth gelärhe Unfange ver- ilchabsonder- eit macht bre
man die Wolle rein ab, und reiniget es dann durch lau- warmes Seifenwasser. Hierauf schneidet man mit einem gewöhnlichen Bistouri am vordern Ende des Euters durch die Haut bis in die Substanz desselben, und führt den Schnitt wenigstens 2 Zoll lang, oder selbst bis an das hintere Ende des Euters. Dergleichen Einschnitte macht man in der Breite des Euters 2.— 3 auf jeder Seite, und zwar einen vom andern gegen 1 ¼“ eutfernt;
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die Zitzen schont man hierbei, und eben so die völlig
gesunden Stellen. Die Blutung aus den Schnitten ist fast immer nur sparsam, und sie mufs deshalb durch öf- teres Abwischen mit einem feuchten Schwamm, und durch oft wiederholtes Befeuchten mit warmem Wasser während einer ganzen Stunde unterhalten werden. Eine besondere Nachbehandlung der Scarificationswunden ist gewöhnlich nicht nöthig, dagegen ist zur weitern Beför- derung der Zertheilung fleiſsiges Ausmelken des Euters
und das oft wiederholte Befeuchten desselben mit einer
Auflösung von Kali carbonieum u. s. w. zweckmäſsig. Peahnrhnen am Hufe.
Bei heſtigen Entzündungen der Weichgebilde im
Hufe sind Scarificationen der Hufkrone und der Fleisch-
sohle empfohlen. Erstere bestehen ganz einfach in senk-
réechten Einschnitten, welche durch die Haut und die
Kronenwulst, 1 lang von oben her bis gegen den Saum gemacht werden. Die einzelnen Schnitte werden einer vom andern circa 1 Zoll entfernt angebracht. Die ent-
stehende Blutung unterhält man durch Befeuchten der
verletzten Theile mit warmem Wasser, oder durch Ein- stellen des leidenden Fufses in ein Gefäſs mit dieser Flüssigkeit; sollte sie jedoch mit Heftigkeit zu lange fortdauern, so ist sie durch einen Druckverband leicht zu stillen.
Ich habe bisher von diesen Scarificationen der Krone keinen groſsen Nutzen gesehen.
DPie Scarificationen an der Fleischsohle sind in drei- fach verschiedener Art auszuführen und zwar: 1 1) auf die Weise, dals man mittelst eines Wirk-
messers oder eines Rinnenmessers die Hornsohle an der am meisten entzündeten und schmerzhaften lam Parthie der Sohle so dünn schneidet, daſs man dieselbe mit dem Fingernagel eindrücken kann, worauf man mit einem gewöhnlichen Bistouri da- selbst 2, 3, oder mehrere Einschnitte durch die
5 b verdännte Hornsohle in dier Fleischsohle macht.
Diese Einschnitte müssen eine Länge von † bis 1 Zoll haben und 4 bis 6 Linien von einander ent- entfernt sein; ihre Tiefe darf in der Fleischsohle nur 1 bis 1 ½ Linien betragen.— Oder: 2) wenn die Hornsohle bis zu dem eben bezeichneten Grade verdünnt ist, macht man mit einem Lorbeer- plattmesser in sie, und zwar am besten neben dem Zehentheil, und nahe neben dem innern Rande der weifsen Linie, einen halbmondförmigen Schnitt, gegen ¾ Zoll lang, löset den halbmondförmigen Lappen von der Fleischsohle ab, und scariſizirt die Letztere mit 2 Einschnitten. Soll die hier- nach entstandene Blutung gestillt werden, so darf man nur den Lappen der Hornsohle gegen die Fleischsohle gelind andrücken und allenfalls noch einen gelinden Druckverband anlegen. 3) Man schneidet an der betreffenden Stelle mit einem eigenthümlich construirten Bohrinstrument(wel- ches einer dreizackigen Gabel ähnlich sieht), eine Kreisfurche in die Hornsohle, ähnlich wie dies beim Trepaniren an dem Knochen mit dem Trepan geschieht. Diese Furche mufs möglichst gleich- mälsig bis auf die Fleischsohle eindringen, und wo dies nicht geschehen ist, muſs es mit der Spitze des Lorbeerblattmessers nachträglich bewirkt wer- den. In den Mittelpunkt des mit der Kreisfurche umgebenen Horustückes bohrt man eine Knochen- schraube(wie dieselbe beim Trepaniren gebraucht wird), und sucht durch hebelartiges Hin- und Herbewegen derselben das Hornstück von der Fleischsohle abzulösen und es heraus zu ziehen. Hierauf wird die blosgelegte Fleischsohle in gleich- mälsiger Entfernung von den Rändern der Oeff- nung an Zzwei Stellen gegen 1 tief mit einem scharfen Bistouri eingeschnitten. Auch hier kann die entstehende Blutung durch Befeuchten mit war- mem Wasser längere Zeit unterhalten werden, worauf, wenn sie genügend erfolgt ist, mittelst eines Wergtampons, oder mittelst eines glatt ge- schnittenen, runden und genau in die Oeffnung passenden Korkstückchens ein gelinder Druck ge- gen die Fleischsohle angebracht wird, um das Her- vorquellen der Letztern zu verhindern. Die Nachbehandlung besteht bei der einen wie bei der andern Methode dieser Scarificationen nur in dér Anwendung der Kälte auf den operirten Kuuſas in Forin von Fuſsbädern Ddea von Vensohlegenna
Das— der Seh gafyeghen(Tviti enxielas—
§. 8.
Diese Operation besteht darin, daſs eine mit dem Schaafpocken-Contagium geschwängerte thierische Flüs- sigkeit in eine kleine Wunde an der Haut eines gesun- den Schaafes gebracht wird. Der Zweck hierbei ist: durch diese sehr begrenzte locale Infection einen mildern Character der Krankheit bei den einzelnen Thieren zu bewirken, so wie auch ein gleichzeitiges Erkranken der Thiere einer ganzen Heerde herbeizuführen, und somit die Dauer einer Schaafpockenseuche in einer Heerde zu
verkürzen.
Das Impfen der Schaafpocken ist um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, wahrscheinlich von Chalette und Bourgelat*) zuerst empfohlen worden, nach der Idee der bereits lange vor dieser Zeit gebräuchlich gewesenen Impfung der Menschenpocken; obgleich Amoreux**) angiebt, daſs die Schaafpockenimpfung schon vor der nebins der Menschenpocken in Frankreich gebräuchlich
*) In seinen Berseanenn zu Barbaret, s ekrönter Preisschrit über die epizootischen Rranlcheiten. 1
**) Lettre d'un médecin de Montpellier à un magistrat ete. 1771.
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