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ngedefft und eemnt voraus dit Not n
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gering achten: Es verordnete GOtt in ſeinen Opffern/ wie es mit dieſem und jenem Theil des Opffer⸗Viehes ſolte gehalten/ und alles kuͤnſtlich von denen Prieſtern unter gewiſſen Cere⸗ monien zerleget werden: Koͤni⸗ ge haben ſich nicht geſchaͤmet die todten Coͤrper zu eroͤffnen/ auf⸗ daß ſie derſelben Kranckheiten
im Grund moͤchten erkennen/ mit⸗
hin fuͤr dergleichen ſich bewah⸗ ren/ oder da ſie uͤberfallen wuͤr⸗ den/ man ihnen ſicherer und grüͤndlicher rathen und helffen koͤnte; wuͤrden ſie dann endlich auch durch den Tod weggenom⸗
men/ wuͤſte man doch kuͤnſtlich den verblichenen Leichnam durch
eine koͤſtliche Balſamirung und Eroͤffnung ſo zu zubereiten/ daß
er eine geraume Zeit vor der Ver⸗ moderung ſicher waͤre: Die Artz⸗ ney⸗Kunſt iſt ohne dieſes Theil gantz blind und verſtuͤmmelt/ ſie iſt die Grundfeſte der natuͤrlichen Wiſſenſchafften: Sie wird bey vornehmer Herren Hoͤfen exco- lirt/ wann die Speiſen muͤſſen zergliedert werden: Sie iſt beliebt auf denen Jagten groſſer Stan⸗ des⸗Perſonen/ und bey der Jaͤ⸗ gerey: Die Apothecker koͤnnen ihr nicht entrathen/ noch viel we⸗ niger die Wund⸗Aertzte: Bey ihr muͤſſen ſich Raths erhohlen die Kunſt⸗Mahler/ Kupfferſtecher und Bildhauer es koͤnnen hiermit durch den Goͤttlichen Seegen die Wehe⸗Muͤtter denen Gebaͤhren⸗ den ziemliche Huͤlffe lei⸗ ſten: Ja! b
Wilt du die kleine Welt in ihren Gliedern kennen/
Wie herꝛlich diß Gebaͤu auf ſchoͤnen Seulen ruh/
Wie dieſes Blut⸗Gefaͤß/ wie jenes Bein zu nennen/ Wie durch die Geiſterlein die Seele Wunder thuꝛx
ier muͤſſen alle Thier ſich wie 5 Ja unterwuͤrffig ſeyn des
ebieten laſſen/ lugen Kunſtlers Hand/
Was enſch„Sqh äaf⸗ Pferd und Aff/ vor Theile in ſich 4—
en/.„ Iſt durch der Lehrer Witz/ zur Gnuͤge laͤngſt bekannt. Es muß das Feder⸗Holck zu ihren Dienſten kommen/ IEs zeiget ihre Fauſt der Voͤgel eigne Art; Die alk an dieſem Ort ſich einen Theil genommen/ Wenn was die Seugung d/ De Henne offenbahrt.


