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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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Von denen groſſen Schenckel⸗Muſceln. 143

mit ſeiner ablang⸗runden Senne in den rauhen Strich oder Linie des Schenckel⸗ beins: Der andere von der unterſten Fuge und Rande des Schaam⸗Beins/ und gehet zu oͤberſt in die rauhe Linie: Der dritte kommt von der unterſten Gegend des Huͤfftbeins/ und gehet in die hinterſte rauhe Linie unter dem kleinen Dreher: Der vierte Theil kommt von der Spitze des Huͤfftbeins/ geſellet ſich zu der erſten Senne/ und gehet in das in⸗ wendige unterſte Hoͤckergen. Iſt alſo der gantze Muſcel wie ein groß Stuck Fleiſch anzuſehen/ ſo in viel andere flei⸗ ſchichte ziemlich groſſe Stuͤcke/ und dieſes ſind die abgeſonderte Maͤusgen/ einzu⸗ theilen iſt: Auch diejenige/ ſo ihn vier⸗ fach oder vierkoͤpfficht machen/ ſetzen ſon⸗ ſten auch zum vierten Theile den bley⸗ faͤrbigen hinzu; offt ſind ſie ſo genau beyſammen/ daß er ſich nicht in ſo viel abſonderlich eintheilen laͤſſet/ er nimmt den inwendigen Theil der Huͤffte ein/ und iſt viel ſtaͤrcker als die andern beu⸗

ende/ weil er ihnen in ihrer action helf⸗ en muß/ und ſonſt auch mit außſtrecket/ auch hilfft er viel in Reiten und andern Kuͤnſten/ wo man mit denen Beinen ſich veſte anzuſchlieſſen hat/ und bey denen Weibern ſind ſie Beſchuͤtzer der Keuſch⸗ heit/ denn er fuͤhret die Huͤffte oder di⸗ cken Schenckel mit einwaͤrts beugen her⸗ zu/ Tab. XXXII, AAAA; Tab. XXXIII, mmm; Tab. XXXIV, VV; Tab. XXXV, QOQ; Tab. XXXVI, PP; Tab. XXXVII, T7.XXXX; ſein Anfang iſt vom Huͤfftbein/ Tab. XXXII, B, E, an das Schenckelbein gehefftet/ CCC, DDD; das Haarwachs/(tendo) Tab. XXXVI, J und die Spalte/ da die Pulß

und Blut⸗Adern durchgehen/ Tab. XXXII, FG; Tab. XXXVII, Z.

IV. Pectineus, lividus, der Kamm⸗ foͤrmige/ Schaam⸗Beins⸗Muſcel/ der blau⸗braͤunige/ bley⸗faͤrbige/ welcher von vielen vor den obern vierten Theil des dreykoͤpffigen gehalten wird/ iſt ſon⸗ ſten klein/ ſtarck und rund/ und entſte⸗ het vom Ende/ oder dem vordern Theil und Kamme des Schaam⸗Beins/ wo deſſen Beine zuſammen gefuͤget ſeyn/

nahe am Knorpel/ und gehet queer m⸗

nerhalb und mehr vorwaͤrts unter dem Nacken und kleinen Umtreiber mit ſei⸗ ner kurtzen und breiten Senne veſte/ biß⸗ weilen faſt in den mittlern Theil des Schenckels inwendiger Seits/ ſelten aber pfleget er gar zu dem innern Haupt des Schenckels zu gelangen/ 7aͤb. XXXI, O, P; Tab. XxXXIII,AAAA; Täb. XXXIV, V, Z; ſein Anfang/ Tab. XXXI,Q; Tab. XXXIII, B; ſeine mancherley Fa⸗ ſern/ Tab. XXXIII, AAAA. b Die Umdrehende/(rotatores) des groſſen Schenckels/(ſemur,) aber auch zugleich ab⸗ und auswaͤrts fuͤhrende/ ſind eigentlich 6. Muſceln/ als die vier dop⸗

pelte/(quadrigemini,) und der aus⸗ und

inwendige Stopffer/(obturator,) ſo ge⸗ nennet/ weil ſie das Loch zwiſchen dem

Schaam⸗ und Huͤfft⸗Beine(iſchium,)

oder das groſſe Loch des Schaam⸗ Beins anfuͤllen und zuſtopffen. Die Quadrigemini, vierdoppelte/ ſind ſich aͤhnlich/ kleine/ uͤber zwerch gelegen/ ent⸗ ſproſſen. Was anlanget die drey letzten/ von der Erhabenheit oder Hoͤcker des Huͤfftbeins/ und ihre Ende gehen in den

groſſen Umdreher/ die drey erſten in ſeine

Grube oder Hoͤle/ der letzte in den aus⸗ b wendi⸗