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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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und aͤuſſerlich eingeſchloſſen/ gar ſchoͤn formiret wird/ ſo ſonſten nur vor ein Stuck Fleiſch gehalten wurde; Sie bey⸗ de fuͤhren vor andern den Namen/ Zwil⸗ linge/ weil beyde in allen ein ander gleich erſcheinen/ ſind klein/ und von des inwen⸗ digen Stopffers Senne getheilet/ entſte⸗ hen von zwey kleinen Erhabenheiten am hintern Theil des Hufftbeins/(iſchium) vermiſchen ihre Sennen mit dem Birn⸗ foͤrmigen/ und gehen mit ſelbigen veſte an eben den Ort/ nemlich in die kleine Hoͤle unter den groſſen Dreher/ trochan- ter.

Wir wollen unſere Betrachtung nach des Authoris Abzehlung und Ordnung einrichten/ und Anfangs abhandeln des Schenckelbeins(kemur) außſtreckende Muſceln/ daß aber deren drey ſind/ be⸗ weiſet ihr unterſchiedener Anfang und Ende/ Lange und Groͤſſe/ ſie liegen uͤber⸗ einander/ und machen/ bevorab der erſte/ mit ihrer Subſtanz die Arsbacken/ ſie u⸗ bertreffen die Beugende an Groͤſſe/ Dicke und Staccke/ weil ſie die Laſt des gantzen Leibes tragen muͤſſen/ doch ſind ſie küͤrtzer als die Beugende/ weil das Biegen am Schenckel muſte laͤnger ſeyn/ als das Außſtrecken/ ingleichen auch laͤngerer Schritte halber/ und daß ein Sitzender moͤge koͤnnen fuͤglicher auffſtehen: Sie liegen auf der außwendigen Flache der ungenannten Gebeine/ Tab XXXII,TI; Tab. XVIl, I.

Der erſte/ glureus major, der groſſe/ den Hinter⸗Backen zierende/ oder groſſe Arsbacken⸗Muſcel/ iſt der dickeſte unter allen Mausgen des gantzen Leibes/ und lieget gant auſſerlich; ſein Anfang iſt gantz fleiſchicht von dem hinterſten

Von denen grofſen Schenckel⸗Muſceln.

8.. 141 und auſſerſten Theile der Lippe/ Rand oder Rippe des Darmbeins/ auch ſeit⸗

warts von denen Graͤten des Heiligen/

und hanget ſich an des Guckucks Bein/ iſt ſo denn breit und fleiſchicht/ und laufft ſchrege herunter uͤber die Fugen des Hufftblat⸗Beins/ da wird er enger/ und pflantzet ſich mit einer ſtarcken und brei⸗ ten Sinne ein in das Schenckelbein/ und deſſen unebenen ſcharffen Strich/ faſt ei⸗ ner Hand breit unter dem groſſen Um⸗ treiber/ trochanter, ziehet die Huͤffte ruͤck⸗ waͤrts. In dem Authore ſiehe Tab. XXIX, CCC, HIK, den Anfang HHlH, des obern Theils/ aa, des andern Theils⸗ ab, des unterſten Theils bo; ſeinen

Bauch III, den Haarwachs/ d, KK. Der zweyte/ gluteus medius, der mittlere/ ſowohl wegen ſeines Lagers als der Groͤſſe halber/ in Anſehen des groſſen und kleinen/ des Arshackens/ weil er in der Mitte unter den groſſen/ von dem er groͤſten Theils bedecket wird/ und uͤber den kleinen unmittelbar/ und alſo zwiſchen beyden lieget/ und wird in der Groͤſſe und Staͤrcke von dem groſſen in proportion, wie von dieſem der kleine uͤbertroffen; iſt breit in Form eines hal⸗ ben Circuls/ und entſpringet vorwaͤrts von der hintern Gegend oder vom Ruͤ⸗ cken des Darmbeins und ſeiner Lippe oder Rippe wo der erſte/ und pflantzet ſich mit einer breiten/ ſtarcken und haͤu⸗ tichten Senne in den Schenckelknochen/ drey Finger breit unter dem kleinen Um⸗ treiber/(trochanter,) andere ſagen/ in den hintern und auſſerſten/ oder fordern und erhabenen Theil des groſſen Umtreibers ſelbſten/ Tab. XXIX LL; Tab. XXX, BB, DEF; Tab. XXXVII, aa, ſein An⸗ S 3 fang