Druckschrift 
Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
Seite
124
Einzelbild herunterladen

rade/ oder vielmehr ſchlimm vor⸗ nd un⸗ terwerts zu fuͤhren/ nimmt aber den An⸗ fang/(wiewohl ſolchen andere mit dem Ende verwechſeln/ und dahero zum Bru auffhebenden und erweiternden machen wollen /) ſpannadricht und ſcharff vorne in denen fuͤnff untern wahren/ und zwey obern unechten Bruſt⸗Rippen/ ehe ſie in die Knorpelgehen/ mit ſchreg eingeſetzten 7. biß 8. Zaͤhnen/ oder wie in einer Saͤge zackichten ungleichen Enden als Sennen/ welche denen Zaͤhnen des ſchlimm⸗abſtei⸗ genden des Schmeerbauchs zwiſchen ein⸗ gepflantzet werden/ wordurch einer dem andern in der Bewegung hilff. Vi. Ein abſonderlich Maͤuslein/ von Julii Caſſerii Erfindung/ iſt noch an⸗ zutreffen in Tab. XVII, a,b. 1 Weeil nun das Schulterblat zu vieler Bewegung angewendet wird/ hat es eine treffliche Verwahrung von denen ſpann⸗ adrigen Baͤndern bekommen/ die es ſonderlich mit der Achſel verbinden/ deren ſind fuͤnffe/ ein gemeinſchafftliches duͤnne und haͤutichtes/ und vier eigene/ dickere und runde. Daserſte/ breit und hau⸗ tichte komt aus dem Nacken des Schul⸗ terblats/ deſſen Zuſammenfuͤgung mit dem Oberarme es gantz umgibt/ und ſo dann in des Achſel⸗Hauptes vordern und inwendigen Theil eingeſetzet wird. Das andere iſt rund/ ſchmal und kurtz/ von der Spitze des innern Fortſatzes des Schulterblats/ in den auswendigen Theil des Achſel⸗Haupts abgehende. Das

124 IV. Buchs/ 14. 15. 16. Tafel/ Von denen Schulterblats ꝛc.

ſt der Schulter.

dritte dicker und groͤſſere/ entſpringt von dem Raben⸗Schnabelfoͤrmigen Fortſatze/ und gehet auch auswendig in das Haupt Das vierdte hat einen breiten Anfang/ wo der vorhergehende und das Ende an der auswendigen un hintern Gegend des Schulter⸗Haupts. Das fuͤnffte kommt von der innern Ge⸗ gend des Schulter⸗Blats hervor/ und gehet ſchlimm auffwerts in die Schulter⸗ Hoͤhe. Eines ſolchen lgaments geden⸗ cket der Author Tab. XX, fig. 1, a. Damit man nun das Schulterblat in allen ſeinen Theilen recht erkennen moͤge/ beliebe man aufzuſchlagen/ Tab. V. O, Tab. VI, OO, Tab. VII, II, Tab. XVII, II, Tab. XX, fig. i, AA, fig. 2. A4A, ſeinen Ruͤcken/ Tab. III, Q, Tab. IV, M, Tab.

XX, fig. 1, A4, fig. z, AA, die Grundfeſte/

Tab. III, mm. Tab IV, ghi, Tab. XIV, N, Tab. XVI, MNO, Tab. XVII, DD, Tab. XVIII, bb, die Rippen/ obere und untere/ Tab. III. n, Tab. IV, Im, Tab. XIIX. AB, die Winckel/ oberſte und unterſte/ Tab. IV, ghi, Tab. V, h, i, Tab. XIV, O, P, Tab. XVI, M O, Tab. XVII, d, e, der Stachel oder Grate/ Tab. IV, e, Tab. V. f, Tab. XIV, L, Tab. XVII, KK, der Na⸗ cke/ Tab. XxX, fig. 2, C, die Schulterhoͤ⸗ he/ Tab. IV, f. Iab. V, g, Tab. XIV, M, Tab. XVII, c, Tab. XIIX, O, Tab. XIX,

b. Tab. XX, fig. 1, B. fig. 2. D, eine Hoͤle/

Tab III, R. un) Krumme/ Tab. XIX, c. der Ancker⸗formige Fortſatz/ Tab. XIX.F, Tab. XX, fig. 1, C