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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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zuſammen haͤnget/ ſo daß/ wenn beyde Haͤutgen weggenommen wuͤrden/ ein groß Stuͤck des Umkreiſes zwiſchen de⸗ nen Fortſaͤtzen und Rippen wuͤrde bloß zu ſehen ſeyn/ wovon Nicol. Steno in der Diſputar von Muſceln nachzu⸗ beſen.

e. hat drey groͤſſere/(die kleinen vor den ductum thoracicum oder Milch⸗ Saffte Bruſt⸗Gang und die kleinen Nerven/ 3die in den Unter⸗Leib gehen aus⸗ genommen/)beſondere Loͤcher/ das erſte rechter Hand vor die Hohl Ader/ welche

durch denoberſten Muſcel in dem nervo⸗

ſen Mittel⸗Punct nach dem Hertzen zu laufft; Das andere iſt eine Spalte oder Klufft vor die groſſe Pulß⸗Ader/ ſo zwi⸗ ſchen denen appendicibus und Sennen des unterſten Muſcels laͤngſt denen Wir⸗ bel⸗Beinen hinab gehet; Das dritte zur lincken Hand vor den Schlund ſamt de⸗

1, IV. Buchs/ 14. 11. 16. Tafel/

nen zum Magen abſteigenden Nerven in dn 91 eiſche des unterſten Muſcels obern Theils.

Die Pulß⸗Adern bekommt es von der groſſen/ und die Blut⸗Adern von der Hohl⸗Ader/ die Nerven aber kommen mit zwey oder drey Sproͤßlingen von de⸗ nen Arm⸗Nerven/ welche vereiniget einen

gar ſtarcken Nerven auf beyden Seiten

machen/ der gerade zu durch das Genick und Hoͤhle der Bruſt ohne Auslaſſung einiger Aeſte zum Zwerch⸗Fell lauffet/

und in ſelbiges mit drey oder vier Aeſten

ausgetheilet wird. Zu dieſem Nerven kommen nicht weit von ſeinem Urſprunge noch einige Aeſte von den zwiſchen⸗rippi⸗ gen Nerven/ der auch in die Kiefer⸗ und Leffzen⸗Muſeul ſich austheilet/ davon die

Gemeinſchafft und conſens des Zwerch⸗ Fells mit ſolchen Theilen/ und das La⸗

chen kommt.

1 IV. Buchs/ 14. 15. 16. Tafel. Von denen Schulterblats⸗Muſceln.

Wr wollen wieder auffwarts gehen/ Hund uns zu dem Schulterblate wenden/ zu deſſen fuͤnff Muſceln der auff der Bruſt nach Wegraͤumung der Duͤtten/ des groſſen Bruſt⸗und kleinen vordern Saͤgemuſcels erſcheinende/ unter dem Schluͤſſelbeine liegende/ von ei⸗ nigen mit angerechnet wird/ davon wir auch den Anfang machen wollen/ jedoch unſers Authoris Zahl und Ordnung nichts benommen/ der ihme ohne diß keinen gewiſſen Ort giebet. Dieſer ſub⸗

clavius, Tab. XVIII, P, cd, lieget in dem Zwiſchenraum des Schluͤſſels⸗Beins und der oberſten Rippe/ ſein Urſprung iſt von der auswendigen und vo dern Seite des Bruſt⸗Knochens und gleich dran vom obern Theile der erſten Rip⸗ pen/ laufft unter dem Schluͤſſel⸗Beine immer breiter fort/ mit ſchlimmen und

faſt uͤberzwerchen Zaſern/ und machet ſich

mit einem ffeiſchichten Ende feſte an ihrem innern und untern Theile/ wo es vereim⸗ get wird mit dem Schulterblate/ ja an die

ſer

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