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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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de Gaumen fheſcftn geſehen habe/ daß eg alerdand Liquoces a ch dieſes Lochmdan an klancs Brumtang gerneden/ doch vam Dang darch an Geſte amwutert worden/ N ae Bangen wan ut ate dieſes Lochs güm Naut oder Snch t Seite der Hads t. Außwade che, Tab l 5 egen der Jurdaſte rdern Thall de Lrthr * d 4 d euen lt d winn ¹

Von den untern und obern Kinnbacken. 39

dieſes vierken Beins Theilgen eigen iſt.

Gruben find 16/ nemlich die Kaͤſtgen zu ſo viel Zaͤhnen: ſonſten ein mehr flaches Gruͤbgen/ und unter dieſen bißweilen noch eines etwas tieferes/ iſt noch unter der Au⸗ genleiſſe an der untern Seite der Naſe zu finden/ ſo aber nur bey heranwachſendem Alter erſcheinet. Ebenfals ſind 2. ſinus,

Cavernen oder Hoͤlen/ eine in jedwedem

Beine an denen Enden der Zahn⸗Wur⸗ tzeln/ davon oben Meldung geſchehen iſt.

Das funffte/ ſind die zwey Naſenbei⸗

ne/ Tab. I, pr. Tab. III, 22. naſale, offa naſi, eines verfertiget mit ſeinen Gatten das erhoͤhete beinerne Stuͤcke oder Ruͤ⸗ cken der Naſen/ iſt hart/ duͤnne/ breit und ablang viereckicht/ an ſeinem obern Theil wirds von der Queer⸗Naat/ ſo das Stirnbein von den obern Kinnbacken ſcheidet/ geendiget/ die aͤuſſere Seite hat eine Naat gemeinſchafftlich mit dem vier⸗ ten Beine; wo es ſich mit ſeinen Geſellen vergattet/ hat es eine Naat mitten durch die Naſe obenhin gezogen/ ſo einem Strich gleichet/ beyden Naſenbeinen gemein⸗ ſchafftlich/ ſolche ſind inwendig rauh und an ihren untern Enden ungleich wie ein⸗ geſchnitten/ damit die Kroſpel der Naſe deſto feſter anſitzen koͤnnen; ein anders Bein/ ſo inwendig lieget/ iſt das dritte Naſenbein/ hangend an dem Fortſatze des ſchwammichten Beins/ oder wohl gar deſ⸗ ſen drittes Theil/ Tab. III, f. und dienet zu einer Scheidwand der Naſenloͤcher/ die es unterſcheidet/ Tab. V. fig. 2, H. Das ſechſte Paar/ palatinum poſti- cum, oſfa palati, machet ein ziemliches inneres Stuͤcke des Gaumens/ und der Weite der Naſe/ lieget am Ende des Gau⸗ mens/ da die Naſenloͤcher zu dem Schlund

oder Kehle gehen: Solch ein Bein iſt klei⸗ ne/ dunne/ hart und mehr breit als lang/ faſt viereckichter Figur. Hintern Theils fuͤget ſichs durch die Keil⸗Naat mit des Keil⸗Beins Fluͤgel⸗föͤrmigen Fortſaͤtzen/ vorwarts und an der auſſern Seite wirds mit einer Naat umzogen quer uͤber an den Gaum n lauffende/ ſo ihme und dem vierten Beine gemein iſt. An der innern

Seite wirds durch eine mit ſeinen Gefehr⸗ ten gemeinhabende Naat/ die gar biß an

die Schneide⸗Zaͤhne fort gehet/ und zu⸗ gleich die zwey Kiefel⸗Beine verbindet/ geendiget. Daß alſo diß Bein ſtoſſet an das Keil⸗Bein/ das vierte des Kinnba⸗ ckens/ und die Scheidewand der Naſe oder dem Pflugſchaar/ darauf ſichs ſtuͤtzet. Jed wedes iſt mit einem Loche gezeichnet/ ſo den Geſchmack⸗Nerven durchfuͤhret/ und noch einen andern zu einem Aſte des neunten Nerven⸗Paars. Hier ſcheinet unſer Auchor einen andern Verſtand zu haben von dieſem Beine/ und dasjenige Stuck⸗Bein des Gaumens/ ſo andere zu dem vierten mit annehmen/ entweder vor das ſechſte alleine/ Tab. V. fig. 2. FF, de⸗ me man den Namen gibt palatinum an- ticum, oder zugleich mit dem anſtoſſen⸗ den hinter der Linien/ Tab. v. fig. 2. aa. auch genannt palatinum poſticum, ſo wir hier alleine meynen/ davor auszuge⸗ en.

Das dreyzehende iſt das Pflugeiſen oder Pflugſchaar/ vomer, Tab. V. fig. 2. I. und weil es keinen Gefehrten hat/ heiſſets impar, azygon. es iſt harte und klein/ lieget inwendig und in der Mitte

uͤber den Gaumen/ aus deme es in die

Hoͤhe gerichtet wird/ ſo da als eine Schei⸗ dewand das untere und innere Theil der Naſen⸗