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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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32² hin biß zu den Stin⸗Beine foꝛt gehen/ und die lange Hoͤle der harten dicken Mutter aufnehmen/ Tab. VI. fig. 6. EE. Die auswendigen 2. liegen von beyden Sei⸗ ten des groſſen Lochs gleich hinker denen Fortſaͤtzen/ condylodes, und nehmnen einiger maſſen die obern Fortſaͤtze des er⸗ ſten Halswirbel⸗Beins auf: auſſer die⸗ ſen werden noch andere flache Hoͤlen zu Aufnehmung derer Sennen der Muſcein gefunden/ und eingetheilet in die oberſten/ Tab. V. fig. 2z. RR. Tab. VI. fig. 5. DD. und unterſten/ Tab. V. fig. 2. 68. Tab. VI. fig. 5. EE. Ferner hat auch dieſes Bein forne bey der Grundfeſte nahe an dem groſſen Loche zwey breite Fortſaͤftze/ auf jeder Sei⸗ te einen mit Knorpel uͤberzogen/ genannt condylodes, die mit ihren flachen niedri⸗ gen Hauptergen in die Krummen oder flache Hoͤlen des erſten Gewerb⸗Beines eingefuͤget die Bewegung des Haupts befoͤrderen/ Tab. V. fig. 1. bb. fig. 2. yy. Tab. VI. fig. 5. FF. fig. 6. H H. Sonſten iſt nech zu hinderſt ein in der Mitte her⸗ vorragender anderer kleiner Fortſatz/ ſo Dauch an das erſte Gewerb⸗Bein ſtoſſit/ und die Einpflantzung der Muſceln da⸗ ſelbſt foͤrdert/ er mangelt aber vielmal/ dargegen das Hinter⸗Haupt des orts erhobener iſt. Es ſcheinet auch/ daß etli⸗ che den obgemeldeten laͤnglichten Huͤgel als hervorſtehende Scheidewand vor ei⸗ nen Fortſatz halten/ und ihn den inwen⸗ wendigen langen nennen/ in Anſehung deſſen die vorhergehende die auswendigen ſind. Den Schluß dieſes Beins machet der Anhang/ Tab. V. fig. 1. d. fig. 2. x. Die letzten in der Zahl von denen Hüunſchal⸗Knochen ſind die zwey.

11. Buchs/ VI. Tafel/ 5. 6. 7. 8. Jigur.

Schlaff⸗Gebeine/ Tab. I. d. 12. Tab.

III. H H. Lib. X. Tab. XII. fig. 9. A. an

beyden Schlaͤffen eines/ nach ihren aus⸗ wendigen Tab. VI. fig. 7. und inwendi⸗ gen Theil Tab. VI. ig. 8. beſchrieben/ ſie fuͤhren ihre Namen daher/ weil mit de⸗ nen grauen Haaren/ die ſich dort am er⸗ ſten zeigen die Zeit/ das iſt/ die Jahre des Alters verrathen werden. Sie ſind un⸗ ter denen Hirnſchal⸗Beinen die kleineſten/ liegen zur Seite und unten am Haupte. Ihr Weſen iſt ungleich/ der obere aͤuſſe⸗ re gleiche und halb⸗kreißrunde Theil/ Tab. III. KL. z. Tab. VI. fig. 7. Ikl. womit ſie an das Vorhauptbein ſtoſſen/ iſt wie eine Schuppe allmahlig duͤnner zu⸗ geſpitzet/ ſonſten auch an denen Seiten dunner und durchſcheinend/ daher es den Namen des ſchuppichten(ſquamoſum) hat; der untere innere und dickere wird das ſteinigte oder Felſenbein(petroſum) genennet/ ſo wohl wegen der Haͤrte als auch wegen der Fortſaͤtze/ die dieſes Bein rauh und uneben machen/ wie abgebroche⸗ ne Felſen; davon nennet man auch wohl die gantzen Schlaaff⸗Gebeine die ſelſich⸗ te/ an denen noch unten eine rauhe Un⸗ ebene iſt/ Tab. V. fig. 2. PP. Sonſten werden ſie durch die ſchuppichte Naat mit denen Vorhaupts⸗Beinen/ durch die lambda-förmige an ihrem Hintertheile mit dem Hinter⸗Haupt⸗Beine/ Tab. IlI. Mz. Tab. VI. fig. 7. M M, vorwarts und zu unterſt durch die Keil⸗Naat mit dem Keil⸗Beine zuſammen gefuͤget/ und ver⸗ mittelſt einiger Fortſaͤtze an die Beine des Kinnbaͤckens angehaͤnget. An ihnen kommen zu beſehen vor die hervorragende und hole Theile. Jene ſind die in⸗ und auswendige Sortſige Die