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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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faͤſſe/ und die Haͤutleinin wel⸗ che die Leibes⸗frucht oder das Kindelein in Mutterleibe

* Schmaͤr⸗bauchs(abdominis

(urachus) auß dem Grunde der

it bel⸗ge teſt 5. Beſchaffenheit der Nabel⸗ge⸗ 11 Die Nabel⸗gefäſſe(ala umpilica- Slia) von dem Ader⸗ hautlein

gewickelt wird.

Die Maͤußlein des Unter⸗ oder M Der Ortoder die Stelle/ woſelb⸗

muſcuhl)und das umbgeſpannte Fell des Schmar⸗bauchs(peri- tonæum) und die⸗Haut deſſelben

hinderwarts umbgeſchlagen.

Die Leber des Kindes/ welcher auß⸗ gebogenes Theil hervor ſtehet. Die Harn⸗blaſe e, Veſica Urinaria. Die Ritze(rima) oder der Spalt 0000 (kſſura) der Leber/ in welche die Nabel⸗ader(vena umbilicalis)ſl PPP P

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eingepflantzet wird. Die Nadel⸗biut, ader. vena umbi

licalis ipſa. 4 Zwey Nabel⸗puls⸗adern/ unter O000 werts nach den Brand⸗puls- adern ſich erſtreckend. Die Harn⸗oder Blaſen⸗ ſchnur

Blaſen(fundus veſicæ) entſte⸗ hend. ſRARkKR Deutet an/ wie die Nabel⸗gefaͤſſee aaa auſſerhalb dem Leibe eines Kind⸗ leins in Mutterleibe zuſammen gefuͤget ſeyn⸗ Das Pergament⸗haͤutlein(mem- brana) welches die Nabel⸗ge⸗ faͤſſe/ auſſerhalb dem Schmaͤr⸗ bauche uͤberziehet.

Dee Erklaͤrung der VII. Caffel. 58 Dieſe achte Figur erklaͤret die KKKK Die Gedarme des Kindeleing/ ln⸗

kreutz⸗weiß durſchnitten und NNNNEin Zweig der Nabel⸗blut⸗ader 1

reſtina fœtus,

(chorion) biß an das Kindelein außgeſpreitet/ und an Geſtalt einem Seiloder Stricke(fkunis) aͤhnlich/ lang und gedraͤhet.

ſten die Zweige oder Aeſte der Nabel⸗gefaͤſſe erſtlich in einen Stamm(rruncus) zuſammen gezogen werden

durch das fleiſchichte Weſen des Mutter⸗kuchen(placenta carnoſa) in dem Ader⸗haͤutlein (chorion) zerſtreuet. b Ein Zweig der Nabel⸗puls⸗ader. Ramus arteriæ umbilicalis,/ Die Vereinigung der Nabel⸗blut⸗

und Puls⸗adern(vena& arteria umbilicalis) durch den Mutter⸗ kuchen(placenta) erſtreuet. Das Euſſerſte der Nabelsblut⸗ und Puls⸗adern/ ſo ſich erſtre⸗ cken biß an den Rand des Mut⸗ ter⸗kuchens/ in dem Ader⸗haͤut⸗ lein. Circumferentia placentæ chorii. 6 b Das Ader⸗haͤutlein. Chorium. Der Schatte(umbra) welchen die vier Nabel⸗gefaͤſſe verurſachen/

nachdem ſie von denen unter ſie

gelegenen Theilen der Leber ſind

in die Hoͤhe gehaben worden.