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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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Achier wird gezeiget das unterſte Theil der Hirnſchale/ oder die Grundfeſte(baſis) der⸗ ſelben/ von dem Oberſten(welches wir in Vvorhergeſetzter Taffel abgebildet) mit einer Saͤge abgeſondert: Dieſes auch zu dem En⸗ de/ damit dieſes Theils auswendige und in⸗ ſwendige Geſtalt deutlich moge vor Augen kommen/ und zwar in der erſten Figur vornemlich die inwendige/ in der andern die auswendige.

Die Erſte Figur.

In Theil von der Hoͤle des Stirngebeines in der

tdes Stijudei es(proceſſus oſſis fron.

Ein Fortſatz des Stit 1 er eine Straſſe vergoͤnnet der dritten

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Die Erkaͤrung der

SDSD orhergehenden Taffel mit dem Buchſtaden Ibezeichnet. lis) weiche eine S Schoß⸗Canaal oder holen Gaͤnge(ſinus) des

harten Hirnhaͤutleins ſo ſich gegen die Naſeloͤ⸗

V

cher erſtrecket.

Ein zimlich weites

ſteiget.

Ein Fortſatz des Siebbrines(procefſus oſſis cei. broſi) oder des ſchwaͤmmichten Beines(ſquam-

moſi) welcher der Hanenkamm(criſta galli) ge⸗

nennet/ weil er einem ſolchen aͤhnlich ſiehet.

Loͤchlein durchbrochen.

FF Die herfurſtehende Buckeln des Stirnbeines/ wel⸗

che auff beyden Seiten das oberſte Theil der Au⸗ genleiſe(orbita oculi) verurſachen.

forme] aus welchen die forderſten mit 6G, die hinderſten mit H H bezeichnet ſind/ welche/ weil ſie zuſammen nicht ungereimbt einen kleinen Sattel abbilden/ diefem gantzen Theile des Beines/ der Nahmen eines Tuͤrckiſchen Sattels oder Reitſtu⸗ les ſella Turcica] gegeben haben. An dieſe waͤchſt das dicke Hirn⸗Haͤutlein ſehr feſt an. Die Hoͤle/ welche in die Mitte des Stuhls einge⸗ graben iſt/[Sella] und das Schlam⸗Druͤßlein [glandula pituitaria] traͤget. Von dieſer Hole er⸗ ſtrecken ſich auff bepden Seiten zwey Gaͤnge/ an welchen die erſten zwey K K nach dem andern Loche des Keilgebeines ſich wenden/ und alſo die ſchlei⸗ michte Feuchtigkeit in den Raum der Augen füͤh⸗

dem Schlunde zu getrieben wird durch die Loͤcher welche in der dritten Taffel mit den Buchſtaben T und n angedeuket ſind. Die hinderſten zwey 1.L gehen nach dem fuͤnfften oder rauhen Lo⸗

che des Keilgebrines PP V Kades, gebein vornemlich zu dem

Loch/ durch welches ein Ader nach dem harten Hirnhaͤutlein(crafſa cerebri, membrana) aus der weiten Hoͤlen der Naſe auff⸗

Das Siebbein(os cribroſum) oder das ſchwam⸗ michte Bein(os ſpongioſum) mit unzehlich viel

Die inneren Fortſaͤtze des Keilgebeines[os cunei-

ren/ von dannen ſie ſerner nach der Naſen und

NN

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R&R Das ſiebende Loch eben deſſelben Beines/ ſo ſeh

T T et

XX V

fuͤnfften Taffel. M M

gen Spann⸗Ader geordnet iſt/ und in der dritten

2

P[Das fuͤnffte Loch des Keilgebeines ſo rauch u

S Eine Hoͤle in das Keilgebein eingegraben/ aurfma

b welches der gröſſere Aſt der inneren Troſſel⸗Ader

b derhaupts/ durch welche das ſiebende Paar der

b b. Die Haͤuptlein oder die Anſaͤtze(capita, appendi-

Das erſte Loch des Keilgebeines ſo zu dem Eingan⸗ ge der Geſichts⸗Nerven(nervi optici) oder Au⸗

Taffel mit dem Buchſtaben K bezeichnet iſt.

Das andere Loch deſſelben Beines zu dem andere Paareder Nerven beſtimmer/ und in der dritten Taffel mit dem Merckzeichen! angedeutet. b

Der lange Ritz/ welchen dieſes Loch in dem es auff⸗ werts gehet/ verurſachet.

Das dritte Loch deſſelben Beines in der dritten Taf⸗ fel mit dem Buchſtabe M gewieſen.

lang iſt/ dadurch der groͤſſere Aſt der Schlaaff⸗ pulß⸗Ader(ramus major arteriæ carotidis)in das Haupt auffſteiget. Das ſechſte Loch des Keilgebeines ſo eine Eperrunde Geſtatt(figura ovalis) hat/ und das vierdt Paar der Hirn⸗Rerven durchlaͤſſet.

klein/ und dem andern und kleinern Aſte/ der in⸗ neren Troſſel⸗Ader(vena jugularis) einen Weg vergoͤnnet/ deſſen Merckmahl in das Vorder⸗ Haupts⸗Gebein eingegraben ſind.

che die Geſichts⸗Nerven(nervi optici) da ſie zue ſammen ſtoſſen/ ruhen. b Die Merckmahle der Troſſel⸗Adern ſo durch das Loch mit dem Buchſtabe R angedeutet/ auffſtei⸗

gen. Das erſte Lochder Schlaaffgebeine(oſſa temporum) welches den Nerven des Gehoͤres durch ſich krie⸗

chen laͤſt.

Der felſichte oder ſteinichte Fortſatz der Schlaaffge⸗

beine/ proceſſus petroſus aſſium temporum.

Daseuſſerſte und groͤſte Loch des Gebeines des Hin⸗ terhaupts os occipitis) durch welches das Hirn⸗

marck(ſpinalis medulla) ſich durchzeucht.

Das andere und dritte Loch dieſes Gebeines/ durch

Cvena jugularis interna) und der Kleinere der Schlaaffpulß⸗Ader(arteria carotis) eingehen in das Haupt/ und herausgehet das ſechſte Paar der Hirn⸗Nerven.

Das vierdte und fuͤnffte Loch des Gebeines des Hin⸗ Hirn⸗Nerven herunter ſteiget.

ces) des Hinterkopffes⸗Gebeines/ durch welche es verbunden wird mit dem erſten Gewerbbeine des Genickes(vertebra cervicis.) Das Marck der Hirnſchalen. Medalla cranii. Ein Anhang an das Gebein des Hinderhaupts/ additamentum oſſis occipitii. b t

Bezeichen die fuͤnffte eygene und mangelhaffte Naat (ſutura quinta propria& mendoſa) es ſind die⸗ es dchenderlhfer nt Bucſhaden, ſondern b iſche Zahlen/ wie wir dey der dritte 1 Taſſel erinnert haben. 1 Pn