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Zwe und dreyssig Hochzeitpredigen über Außerlesene Sprüch der Schrifft, Alten und Newn Testaments, bey Fürstlichen, Gräfflichen, Adelichen und anderer vornehmer und Ehrlicher Leute Hochzeitlichen Ehrentagen am SCasslischen und Marpugischen Fürstlichen Höfen, so dann auch bey der Universitet zu Marpug und Giessen gehalten und auff vielfaltiges begeren in Druck gegeben Durch / Johannem Winckelmannumg, der H. Schriff Doctorem und in der Universitet zu Giessen Professorem , Pfarheren daselbsten und des Oberfürstenthumbs Hessen Darmbstatischen theyls Superintendenten
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48 Vom Leben Henoch

Auff die andere Frage erklaͤrt alſo der heilige Auguſtinus ſeine Gedan⸗ eken/ daß zwar Enoch vñ Elias ſeyen zur Ruhe Gottes bracht worden/ daß ſie weder huͤngere/ noch duͤrſte/ noch auch jhre Leibs⸗Kraͤffte durch die lange Zeit vnd Alter abnehmen/ doch aber ſeyen ſie noch nicht in der Klarheit vnd Herꝛlichkeit/ darinn vnſer Furleuffer Chriſtus Jeſus ſey/ vnd darzu vnſere Kiber hiernaͤchſt in der froͤlichen Aufferſtehung kommen werden. Alſo lau⸗ ten ſeine Wort lib. 1. de peccatorum meritis& remiſſ. cap. 3. Neque He- noch& Helias per tam longam ætatem ſenectute emarcuerunt, nec ta- men credo eos jam in illam ſpiritalem qualitatem corporis commuta- tos, qualis in reſurrectione promittitur, quæ in Domino prima præceſ- ſit. Alſo hetten ſie noch ein Veraͤnderung vnd Froͤlichmachung an jren Lei⸗ bern fuͤr ſich/ vnd hat Chriſtus vnſer Herꝛ in allem den Vorgang. Darbey laſſen wir es bleiben/ Gott woͤlle vns alle zu ſolcher Herꝛlichkeit helffen/ durch Chriſtum Jeſum/ Amen.

ASSe e.S2535,8,885SS Se SS Von Verheyratung Iſaaes vnnd Rebete⸗/ die Sech⸗ ſte Hochtzeit Predigt/ vber das? 4. Cap. Gen. Arahan war alt vnd wol betaget/ vnd der Her:

Uhatte ihn geſegnet allenthalben.

2. Vnd ſprach zu ſeinem aͤlteſten Knecht ſei⸗ nes Hauſes/ der allen ſeinen Guͤtern fuͤrſtund:

3. Lege deine Hand vnter meine Huͤffte/ Vnd ſchwe⸗ re mir bey dem Herꝛn/ dem Gott deß Himmels vnnd der Erden/ daß du meinem Sohn kein Weib nemeſt e den Toͤchtern der Cananiter/ vnter welchen ich wohne. b

4. Sondern daß du zieheſt in mein Vatterland/ vnd zu meiner Freundtſchafft/ vnnd nemeſt meinem Sohn Iſaac ein Weib.

. 5. Der