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Zwe und dreyssig Hochzeitpredigen über Außerlesene Sprüch der Schrifft, Alten und Newn Testaments, bey Fürstlichen, Gräfflichen, Adelichen und anderer vornehmer und Ehrlicher Leute Hochzeitlichen Ehrentagen am SCasslischen und Marpugischen Fürstlichen Höfen, so dann auch bey der Universitet zu Marpug und Giessen gehalten und auff vielfaltiges begeren in Druck gegeben Durch / Johannem Winckelmannumg, der H. Schriff Doctorem und in der Universitet zu Giessen Professorem , Pfarheren daselbsten und des Oberfürstenthumbs Hessen Darmbstatischen theyls Superintendenten
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tyſtlichen vnd e Fleyſchlichen ⁵ Spruch S. llen. Welches Fleyſch Leben zaü laſſen /vnd er die Glaubi⸗ een durch den Suben/ Gottes doder Wädel ah von Gottſe⸗ nah Noah A⸗

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ſler/ muͤſſiger, Zeubinen vnnd ner Brunſtlebt! en fuͤhren als Angefüͤhret als digtals ſobiel ²Ignatuus helt Jilige Maͤryyret Swolgefallenha⸗ nichtwie einE⸗ tſeines Weib gſchoff wolte mi

Es ſeind

b Fuͤnffte Hochtzeit Predigt. 45 Es ſeind ja bekannt die Verß Mantuani, ſo im Bapſtumb gelobt

vom Biſchoff Hilario:

Cui non progenies nocuit, non obſtitit uxor. Legirimo conjuncta toro, non horruit iſta, Tempeſtate Deus thalamos Cunabula, tœdæ, Hilarius ein Biſchoff war/ Dem ſchatt ſein Geſchlecht/ ſein Ehe kein Har. Darinn er lebt mit ſeinem Weib/ Vnd ziehlet Kinder von jhrem Leib. Zu der Zeit Gott Kein abſchew hett/ An Kinder Wigen/ vnd Ehebett. Solt ſich dann Gott geendert han? Neyn ſagt der Poet Mantuan. Beym Euſebio leſen wir von Dharemon dem Biſchoff zu Nicopolis/ der mit ſeinem alten Weib ins Elend gewandert/ vnd ſchreibt man von jm/ er ſey niergend erſchienen/ der vielleicht wie Enoch lebendig/ gehn Himel ent⸗ zuͤckt worden: b b Ich wil jetzo nicht ſagen/ was fuͤr grewliche Blutſchande/ Kinder⸗ Mord vñ anderſt auß dem Paͤpſtiſchen/ Teuffeliſchen Coœlibat erfolgt/ wie darvon Aventinus vñ andere zeugen/ daß man in Teichen/ vnter den Taͤch⸗ ern/ auff den Boden/ in Finſtern Ahln Kinds⸗Koͤpffe vnd Todten Beine gefunden/ vnnd was fuͤr grawſame Sodomidiſche Laſter er gevrſacht/ die wuͤrcklich begangen/ das alles wird der groſſe Tag deß Herꝛn offenbaren. Wollan Enoch der Prophet hat im Eheſtand gelebt/ hat Soͤhne vnnd Toͤchter darinn gezeuget/ vnd darbey ein Goͤttlich Leben gefuͤhrt. So ruͤhmet ja Gottes Wort den Eheſtand als einen guten vñ Gott wolgefaͤlli⸗ gen Stand. Wer ein Ehefraw findet/ der findet was guts/ vñ kã im Herꝛn guter Ding ſein/ ſagt Salom. Prov. 19. Die Ehe ſoll ehrlich gehalten wer⸗ den bey allen/ vnnd das Ehebett vnbefleckt/ die Hurer aber vnd Ehebrecher die wirt Gott richten/ Hebr. 133. So ſagt auch S. Paulus/ ein Weib koͤnne darinn ſelig bleiben/ wañ ſie bleibt im Glauben/ in der Liehe/ vnd in der Hei⸗

ligung ſampt der Zucht/ 1. Timoth. 2. Auch will er daß ein Biſchoff ſoll ſein/ eines Weibes Mann/ 1. Timoth. z. Ein jeder ſoll ſein eygen Eheweib haben/

Hurerey zu vermeiden/ 1. Cor. 7. b Zum dritten haben wir bey hinruͤckung deß frommen Enochs zu be⸗ dencken die Brſach/ warumb Gott Fuͤrtreffliche/ Gottſelige Lehrer/ bald vo

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