V witacan Diſteln ſe I ott der Her. b Harinwachſin tbliche Kraͤn, rzum Garn ott eben wi
weiſet zů Gao
— men ſoll on Angeſichs dermer /Car⸗ olche Hande „Erz von aller agglin der Fit, 110. Zu denſie 2 athun:wann añ ein Atbei⸗ nit verlohren ehre/ Tim. Toß ſchlagen, ap. 39. Dieſe Arbeit in der diſchwerer als ich vnd ernſt⸗ ſis ſoltu dein lbißdaß du ie gauke Jeit hondſoltzut zaſſen woͤllen hettedannoch 3imuͤſſen. Aber Erden ſo war onnd wieitt
runſterblich
Nom. 6. Dero⸗ wegel
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Vierdte Hochtzeit Ptedigt. 3
wegen/ wann er nach Gottes willen ein Zeit lang auff der Erden gewohnet
hette/ ſo were er in ein ander ewiges Leben vnd jmmerwerdende Ruhe trans⸗ feriert vñ verſetzt worden. Jetzo aber wird er nun ſeines Vrſprungs eriñert/ vnd ſoll nunmehr ſterben/ vnd alſo im Werck erfahren daß die Schlang gelogen/ vñ jhn ſchand jaͤmmerlich betrogen/ da ſie geſagt: Ihr werdet nicht ſterben. Doch weil die Verheiſſung da iſt: deß Weibs Samen ſoll der Schlangen den Kopff zertretten/ ſo muß der Todt dem Glaubigen zu gu⸗ tem gelangen/ vnd zur ruhe werden/ dardurch ſie von aller jhrer Muͤhe vnnd Arbeit ruhen ſollen/ nach der Seel durch den Todt zum Leben eingehen/ ja dem Todt ſoll ſein Macht gantz vnd gar endtlich genommen werden/ vñ der Menſch gantz mit Leib vnnd Seel leben. Alſo iſt nun der Menſch ſterblich worden/ vnd mitten im Leben mit dem Todt vmbfangen. Da ſetzt Moyſes hinzu: Vnd Adam nennet ſein Welb Heva/ darumb daß ſie ein Mutter iſt aller lebenden. Das ſolte einem wol wundernehmen/ daß A⸗ dam die Heva nennet ein Mutter der Lebenden/ da er doch jetzo hoͤret/ er ſoll deß Todts ſterben? vmb dieſer Brſach willen haben etliche dieſen Text alſo gegeben: Adam hatte ſein Weib Hevam genennet/ verſteht vor dem Fall/ andere aber haben alſo dieſen Text erklaͤret: weil Adam die troͤſtliche Ver⸗ heiſſung vom Samen deß Weibs empfangen/ habe er ſeinen Glauben an dieſe Verheiſſung hiermit wollen bezeugen von der Hoffnung deß Lebens/ welches derſelbe Schlangen Tretter wider bringen ſolle/vnnd daß Gott fie alſo nicht gar verſtoſſen/ ſondern widerumb zum Leben bringen wolle.
Lehr.
INſo ſehen wir nun allhie/ daß wie Gott der Her: dem Weib ſein Laſt vnd Creutz aufferlegt/ alſo habe er deß Manns auch nicht vergeſſen/
Jond wiewol jemandts ſagen moͤchte: was allhie Gott dem Mann aufferlegt/ daſſelbe betreffe das Weib mit. Dañ dem Weib eben ſo
wol der Acker verflucht/ als dem Mann/ bringt jhm eben ſo wol Dorn vnd Diſteln als dem Mann/ welches wol war iſt: Aber doch weil dem Mann die Haußſorge am meyſten obligt/ Item der Ackerbaw/ Handtwerck treiben/ Regierung vnd Verꝛichtung der vornehmen Aempter/ ſo betrifft jhn dieſer Fluch/ Muͤhe vnd Arbeit am allermeiſten. Demnach ſehen wir alhie auß
was ſeligem ſtandt das Menſchlich geſchlecht vñ alle Adams Kinder in ei⸗ nen ſo Muͤhſeligen ſtandt geſetzt worden. Zuvor war alles luſtig/ herꝛlich!
O tiij kein


