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Der Harz : mit großer Übersichtskarte, 21 Routenkarten und Plänen und 4 Panoramen.
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Allgemeines. 13

Fahrkartensteuer:

Für den Fahrpreis von T. Kl. II. Kl. III. MI. 60 Pf. bis 2 Mk. Steuer: 20 10 5. Pf. 2 Mk. 5 40 20 10 5 5 80 40 20 10. 23 160 80 40 20 2 3 240 120 60

Gepäck. Bis zu 200 kg für jede angefangenen 25 kg für 1 bis 25 km 20 Pf., 26 bis 50 km 25 Pf. und weiter bis 800 km für je 50 km um 25 Pf. steigend. Gepäck von über 200 kg auf eine Fahrkarte wird doppelt gerechnet. Die Gebühr für Aufbe- wahrung beträgt für jedes Stück für die beiden ersten Tage 10 Pf., für jeden folgenden Tag weitere 10 Pf. Für Motor- fahrräder werden in derselben Weise je 50 Pf. erhoben.

Fuhrwesen. Fast in allen Orten sind Wagen zur Weiter- beförderung zu bekommen, und erhält man dieselben in den meisten Fällen am vorteilhaftesten in den Gasthäusern. Man zahlt in der belebtesten Reisezeit für einen Zweispänner täglich 20 Mk., für einen Einspänner 12 Mk. sowie das Chaussee- geld; das Trinkgeld für den Kutscher beträgt außerdem 2 Mk. 2,50 Mk. Wagen für sehr weite Touren zu mieten, ist nicht an- zuraten, da der Kutscher, falls er unterwegs übernachten muß, Vergütung für die Rückfahrt zu beanspruchen hat. Genaue Abmachungen vor der Abreise ersparen viel Verdruß. Automobil- verbindung findet man zumeist im Oberharz(vgl. die Fahrpläne

4 und die Harzklub-Routenkarte).

Führer. Die Wegebezeichnungen des Harzklubs und die Angaben dieses Buches machen Führer überflüssig. Wer schweres Gepäck mit sich führt, kann wohl überall einen Burschen zum Tragen des Gepäcks mieten; man vereinbare indes vorher den Preis.

Wanderregeln für Touristen. Der Tourist breche am frühen Morgen auf, marschiere vormittags 45 Stunden, raste mittags mehrere Stunden, um dann gegen Abend den Marsch fort- zusetzen. Länger als 68 Stunden täglich zu wandern, ist der Gesundheit nachteilig. Auch Radfahrer brechen früh auf, und, um am Morgen nicht aufgehalten zu werden, bezahle man stets am Abend seine Rechnung.

Man sorge dafür, daß man abends frühzeitig im Quartier eintreffe, um durch Überfüllung nicht gezwungen zu sein, bei einbrechender Nacht weiterzuwandern. Man marschiere nicht