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gar nicht ansehen mögen. Das ganze Unternehmen hat nur wenig über die Hälfte des Alphabetes gebracht werden können, und hat wohl dem Unternehmer nur Schaden gebracht, wie den Abnehmern.— Hätte ich meine Kritik, wie sie entworfen war und noch bei mir liegt, drucken lassen, so würde ich doch wenigstens einige der Abnehmer abgehalten haben. Aber der Recensent— genannt oder nicht genannt, würde doch für einen schadenfrohen Menschen gegolten haben.— In Wirklichkeit aber wäre er ein Schaden ersparender gewesen.
3. Eine andere, um neun Jahre spätere Kritik von mir hat auch die Oeffentlichkeit nicht erreicht. Sie bestand aber nur in 6 bis 8 Zeilen und war gegen Mertens Beiträge zur Kenntniss der Fötushüllen im Vogeleie gerichtet, die in Meckel's Archiv 1830 abgedruckt waren. Nach diesem Aufsatze wäre in den beiden Schichten der Dotterhaut die grösste Analogie mit der hinfälligen Haut nicht zu verkennen und sie werden wirklich als decidua externa und interna benannt, obgleich der Embryo mit dem Amnion zwischen ihnen liegt! Keine Spur von der Kenntniss der Untersuchungen von C. F. Wolff oder Pander. Ich meinte, Meckel müsse zur eigenen Ehrenrettung entweder selbst eine Widerlegung schreiben oder eine fremde zulassen. Er schloss lieber sein Archiv mit dem unvollständigen Bande für 1832, nachdem er das Jahr 1831 ausgelassen hatte.
4. Dass eine grössere Arbeit von mir, die Anatomie des Delphinus Phocaena ungedruckt geblieben ist, bedaure ich jetzt ernstlich. Die Ab- bildungen waren sämmtlich ausgeführt, die Beobachtungen speciell nieder- geschrieben, zum Theil zur Reinschrift redigirt, als mich Bedenken er- griffen, dass die Beobachtungen verschiedener Jahre zwar im Allgemeinen übereinstimmten, aber in einzelnen Abschnitten der Musculatur und der speciellen Gefässvertheilung und selbst in Bezug auf das Brustbein nicht. Ich halte jetzt diese Bedenken für zu scrupulös, allein jetzt ist die Sache doch zu veraltet. Das Bedauern spreche ich auch nur in Bezug auf mich selbst aus, nicht in Bezug auf die Wissenschaft. Diese wächst fort, wenn wir auch nicht dabei sind, und kann nur aufgehalten werden, wenn ihr grosse Entdeckungen entgehen, so z. B. wenn die Erkenntniss vom mecha- nischen Aequivalent der Wärme um einige Decennien sich verspätet hätte. Ueber die Braunfisch-Angelegenheit spricht auch das Leben.
5. Die zuletzt erwähnte Suppression war also von mir selbst verschul- det. Die Erinnerung an eine andere, an der ich unschuldig bin, ist mir immer sehr ergötzlich gewesen, weil sie zeigt, wie leicht conservativer Sinn zur Infaillibilität führt und dabei nichts verloren war, als einige Stunden vergeblich am Schreibtisch zugebracht. Wenige Tage nach meiner Ver- setzung nach St. Petersburg, erschien im Sapplément zum Journal de St. Pétersbourg ein Aufsatz über den Auerochsen, möglichst antiquirt. Der Litthauische Auer war noch die Stammrasse des gezähmten Rindes u. s. w. Da ich nun grade mit diesem Gegenstande mich beschäftigt hatte, äusserte ich gegen den Secretär der Akademie, P. Fuss, meine Verwunderung, dass man Aufsätze dieser Art, von Personen abgefasst, denen die behandelten Gegen-
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