Druckschrift 
Nachrichten über Leben und Schriften des Herrn Geheimraths Dr. Karl Ernst von Baer : veröffentlicht bei Gelegenheit seines fünfzigjährigen Doctor-Jubiläums am 29. August 1864 von der Ritterschaft Ehstland, mitgetheilt von ihm selbst / Karl Ernst von Baer
Entstehung
Seite
507
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[as Zohere IX. Bande der Beiträge zur Kenntniss des Russ. Reiches, 2. Abtheilung, 1 der damals noch nicht ausgegeben war.„

2) Darin sind auch enthalten die neuesten Nachrichten über die nörd-

8eangte Arheta lichsten Gegenden von Sibirien. Aus den Beiträgen z. K. d. Russ. R., lg Bd. IV(Siehe oben IV, c, 8).

3) Weiter findet sich im Texte, S. 53— 65, mein Aufsatz„Ueber das

s Jamens slhh Klima des Taimyrlandes(oben III, d, 11) neu controllirt mit den Original-

Beobachtungen durch W. v. Middendorff.

8. HScrBroBanHid o cocroaHin pbI6OIOBCTBA BP Poccinl. IITaHEI MucreporBOME DocylapcrheHHEIX IHIMyIICCTEP. CII6. 1860. 4. Nachdem ich die Reisen im und am Kaspischen Meere beendet und

hierselbst die letzten allgemeinen Berichte abgefasst hatte, trug ich bei dem Ministerium der Reichsdomänen darauf an, eine Summe mir zur Disposition

T zu stellen, mit welcher die auf der Reise angefertigten Zeichnungen von Fischerei-Apparaten, die von dem Zeichner Nikitin sehr genau ausgeführt waren, auf Stein gravirt werden könnten, und welche auch hinreichend Fauna— amt wäre, einige Karten, die ich über Flussläufe, Seen u. s. W. mit mannichfachen Naturgesehieht Mittheilungen erhalten hatte, Abbildungen und Beschreibungen von Fischen und anderes noch nicht völlig ausgearbeitetes Material herauszugeben.

Das Ministerium der Reichsdomänen, das während meiner Reisen von dem in aas General Grafen Kisselew auf den General N. Murawjew übergegangen war, zog es vor, eine Ausgabe der Untersuchungen über Fischereien nicht

nur der bisherigen durch mich ausgeführten, sondern auch der künftigen,

lare im Namen des Ministeriums zu veranstalten. Ohne eine Antwort auf mei- . nen Antrag zu erhalten, erfuhr ich aus den Zeitungen, dass von dem Kai- ser eine viel grössere Summe bewilligt war, als ich erbeten hatte, und man forderte mir mündlich ab, was ich sonst noch zu geben hätte. Dazu konnte ich mich nicht verstehen, da ich eines Theils über Geld zu disponiren haben musste, um z. B. verschiedene Karten zu vereinigen und dazu auf einerlei Maassstab bringen zu lassen, Zeichnungen machen zu lassen u. s. w., zt 17 Tafeln Yut andern Theils aber die Materialien, da ich bei der Akademie wieder in Function getreten war, nicht so rasch sich ausarbeiten liessen. Auch ist

man bei solchen Ausgaben, die nicht den eigenen Namen des Verfassers

gfültig 8 auf dem Titel tragen, sondern von Behörden herausgegeben werden, nie gegeben vor willkührlichen Veränderungen oder Zusätzen gesichert. Hatte doch Admiral Wrangell nach seiner Rückkehr aus Sitcha die von der Admira-

zige in den älse lität schon begonnene Herausgabe seines Berichtes über die Reise nach dem ul Eismeere unterdrücken müssen, weil er Veränderungen fand und sein Werk im Russischen Original einem Verleger übergeben. Der Minister überträgt natürlich die Herausgabe einem Beamten, der nicht genannt wird, und also

Werk introuvable ist, und es kommt nun auf das Gutdünken eines solchen Heraus- gebers an, was er ändern will. So fand ich denn auch schon in dem ersten

Bande dieser Herausgabe, der die Berichte über die Reisen am Peipus und

XXVIII 1 an der Küste des Baltischen Meeres enthält, eine ganz falsche Erklärung ge b einer Netzform. Ich hatte überall die localen Benennungen gewählt, um

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