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40 0 1.) Manſi comitiales beym Gudenus in cod. diplom. Tom. III. Pag. 754. 2.) Curti manſi. Es wird derſelben gedacht, in einer Urkunde de Ao. 1097. apud Calmet T. I. p. 5S10. Camerarius dedit in eadem villa VII. curtos manſos& mancipia Erundum Benhelinum Bernardum cum vxoribus& filiis& reliquis utriusque ſexus——— Und gleich her⸗
nach: Et duobus curtis manſis hac conditione retentis. Preybyter tota
vita fingulis annis denarium inde perſoluet.
3.) Manſi Flandrenſes.(Flemiſche Hufen) Ludwig relig. mſtorum. T. I. p. 16— 18. B.
Acht und ſechszigſte Anmerkung
Ebendaſelbſt.
Nuam. XXXI. Ehe hier weiter von Meyerguͤtern zu reden iſt, wuͤr⸗ de noch etwas von Mdeumeguͤtern einzuſchalten ſeyn. Es handelt von ihnen Kopp in den Lehensproben Th. 1. S. 283. ſeq. und zur Erlaͤute⸗
rung deſſen, was daſelbſt vorgetragen iſt, dient die Urkunde beym Lunig
im Reichsarchiv P. I. ſpic. Eccleſ. Tit. Trier§. 9. pag. 190. B. Sie gehoͤren unter diejenigen erblichen Leyhguͤter, welche der Aus⸗
rottung der Waͤlder und Urbarmachung der Wuͤſteneyen ihren Urſprung
E
zu danken haben; indem dergleichen Laͤnder gewoͤhnlich denjenigen gegen einen gewiſſen jaͤhrlichen Zins oder Pacht erblich uͤberlaſſen worden, welche ſich zur Urbarmachung derſelben haben gebrauchen laſſen. Sie ſind alſo hierin den Rottlaͤndern und denen zu Waldrecht verliehenen Guͤtern gleich, und finden ſich auch wie die letztern vorzuͤglich haͤufig in Heſſen. Was ihre Benennung betrift, ſo iſt Medum, Mera, Methium ein in den alten deutſchen, und inſonderheit heßiſchen Urkunden ſehr oft vorkommendes Wort. In den Legib. Longob. Lib. II. Tit. 4.§. 3. wird ſolches pro ſponſalitio vel nuptiali dono gebraucht, in den Worten: Nulli ſic licentia coniugi ſuæ de rebus ſuis dare amplius per qualecunque ingenium, niſi quod ei in die votorum in Metbio& Morgengaba dede- rit. Eine aͤhnliche Stelle findet ſich im lege Rothar, Lib, I, cap. y.
Hin⸗
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