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Seecchs und funfzigſte Anmerkung zu S. 343.(1015.) Doch iſt er befugt, ſeine Beſſerung
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an andere zu veraͤuſſern.
Ein Exempel, da Landſiedel ihre Beſſerung an andere verkauft de
AoO. 1506. ohne daß des Eigenthumsherrn Einwilligung dabey gedacht worden vid. ap. Cramer in den Wetzlariſchen Nebenſtunden Th. III. p. 32. Weil aber dergleichen Anmaſſung der Landſiedel zu ſehr uͤberhand nahmen, ſo iſt durch eine Verordnung Landgraf Philippi Magnanimi e Ao. 1545.(ſie findet ſich in der Sammlung Heſſen⸗Caſſeliſcher Lan⸗ desordnungen Th. I. S. 142. R.) dieſe eigenmaͤchtige Verwendung ausdruͤcklich verboten und den Landſiedeln und dergleichen Lehenleuten anbefohlen worden, wenn ſie ihre Beſſerung verkaufen wollten, ſolche dem Eigenthumsherrn erſtlich anzubieten. Cramer ibid. pag. 38. dem Leyhbrief de 1488. ap. Cramer in den Gedanken von der Landſiedel⸗ leyhe wird dem Landſiedel auch frey gelaſſen, ihr Maſtrecht(Miſtrecht) einem Bauersmann, der Ihro glichen were, zu uͤberlaſſen. B
Sieben und funfzigſte Anmerkung
zu S. 348.(1020.) 13. Er hat ein gewiſſes Erbrecht auf die ihm verliehene Guͤter.
In einem Landſiedelbrief de Ao. 1343. ap. Reinhard juriſtiſche Ausfuͤhrung, vierte Ausfuͤhrung p. 259. 260. wird den Kindern des Landſiedels das Recht zugeſchrieben, daß ſie das Gut mit Darbringung zweyer Schoͤllingen Penningen zur Vorhure von dem Convent zu Dir⸗ ſteyn wieder erhalten koͤnnen. In einer andern Urkunde de Ao. 1345. iſt ein gleiches in Anſehung der Wittwe verordnet, doch iſt zu merken, daß in der Urkunde, ſo die Meiſterin und Convent ausgeſtellt haben, foldende Worte gebraucht ſind:„ſo mogen wir 13. bedenken und be⸗ „ gnadigen vor eime andern mit dem Guit. B.
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