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Ausführliche Abhandlung von denen Bauergütern in Teutschland sowohl überhaupt als auch drey und fünfzig unterschiedene Arten derselben insonderheit alles aus ächten Teutschen Alterthümern und Urkunden, auch neuen Landesordnungen und Leyhbriefen erläutert und bestärket. / Friedrich Carl von Buri, weiland hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen wirklichen geheimen Raths ; mit einer Vorrede von D. Franz Just. Kortholt und D. Justus Friedrich Runde
Entstehung
Seite
681
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ſtehen, und die von ihnen dependirende Lehen uͤter, n zer. geſtalt den Allodialerben contra legem 4 Ber, wlche doch ſlcher⸗ ruſticorum Preiß gegeben werden ſollten, mit allem Recht zu ſich neh⸗ »men wuͤrden, welcher unumgaͤnglicher tfectus hernach cauta ſomel adj. miſſa, ſalua iuſtitia nicht zu behindern ſtuͤnde, und nichts mehr uͤbrig bleiben duͤrfte, als daß man die dermaligen beſten, ſolchergeſtalt aber guͤterloſe Unterthanen und Lehenleute nur mit weißen Staͤben aus dem Land ziehen lieſſe; anbey(rr.) in herrſchaftl. baͤuerlichen Lehngüͦtern

womit nomine brincipis der Beamte ſelbſten die Unterthanen belehnet, dergleichen praͤjudicirliches Verfahren contra intereſſe Brincipis& abs- que eiusdem mandato gar nicht zu juſtifteiren ſtehet; und endlich(12.) gegen eine ſo uralte von unuͤberdenklichen Jahren her mit Conſerva⸗ kion der Furſtl. Unterthanen indiſſolubili prorſus nexu combinirte Lan⸗ des verfaſſung mithin contra ſalutem pariter Principis ac ſubditorum

refragante etiam iuſtitia, zu handeln, nimmermehr zu verantworten ge⸗

ſtanden; Als hat in hac cauſa von Gottes, Rechts und Gewohnheits⸗

»wegen anders nicht geſprochen werden koͤnnen ꝛc. R.

Ein und funfzigſte Anmerkung

zu S. 281.(956.) Die mittelſte Bedeutung j ter⸗

14 deſſen die gewoͤhnlichſte. g iſt unter⸗ Wir merken davon noch aus Cudenus Cod. diplom, eini xr⸗ laͤuterung dienende Beyſpiele hier an. T. Il. as 939 Ian Kr⸗ imperiales vor. T. II. pag. 1057 88 91. finden ſich die Aus⸗ druͤcke ad Fumam ſeu accenſum dare, è locare ad certum temporir ſpa- tium. T. III. p. 305. ſteht in einer Urkunde der Ausdruck: Der petuo ad firmam vel ſub cenſu annuo conceſeruut. B. Aus dieſen Stellen iſt erſichtlich 1.) wie das Wort Firma ſowohl von Zeitpacht als Erbpacht genommen wird. 2.) Und daß dieſe Art Pachtgüter auch in Deutſch⸗ land nicht ungewoͤhnlich geweſen ſey. Letzteres zieht Herr Walch in ſei⸗ nen Anmerkungen zu Eckhardi Hermenuticam juris pag. 609, in Swaſ 4 ſo wie er auch unſers Verfaſſers Meinung von der Abſtammung dieſes

Wortes daſelbſt nicht richtig vortraͤgt. R. b

B. G. Zuſaäͤtze. e Zwey

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