120 zubauen, zu vergrößern und zu verbessern, ebenso aber im Sinne meiner verklärten Gattin deren mit großem Kunstverständnis begonnene Sammlungen fortzuführen und zu vervollständigen: die Sammlung kostbarer alter und moderner Gemälde, die Autographensammlung und die Sammlung werwoller alter Bücher. Ich besitze einige bemerkenswerte Unica von enormem Wert.——
Das ist mein curriculum vitae, vom armen Kommis his zum Kunstsammler.— feder ist seines Glückes Schmied. Ich kann nur wünschen, daß jedem jungen Mann mit ernstem Wollen und lauterem Streben so wie mir das Glück hold sei— aber es ist beileibe nicht alles Gold, was glänzt, und nicht alles Glück, was so aussieht. Vor allem sollle niemand den Reichtum für den Inbegriff des Glückes halten— das ist er nur, So- lange man darnach läuft und rennt. Ist man am Ziel, s0 sieht man meistens, daß man einem Phantom nach- gelaufen ist, es sieht ganz anders aus, als man Sh' dachte. Doch ich will keine müßigen Betrachtungen anstellen, sondern mõchte lieber Ratschläge und gute Lehren für die Praxis geben, denn Ihr Buch soll doch für die Praxis sein. Ratschläge und gute Lehren— wenn das für den Lebenskampf, für den Gelderwerb⸗ für den Weg zum Reichtum möglich wäre! Du lieber Gott, gern würden wir Besitzenden jedem, der es wissen will, sagen: Mach' es so, oder so, oder so— wenn wir
es nur selber wüßten! A. B. **
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