113 übernommen hatte, war dlie Sache für Frau Mosessohn erledigt, und ich hatte zundãchst Reuhe Aber was wurde nun aus den Anteilen? Ich hatte viele schlaflose Nãchte.
In der Klagesache sollte in ungefähr I4 Tagen Termin sein. Ungefähr acht Tage vor dem Termin— ich war in einem desperaten Seelenzustand— komme ich eines Morgens zum Bohrturm, wo mir der Vertreter entgegenkam und rief: Salz! So muß dem Sseligen Columbus zu Mute gewesen sein, als er in Ketten lag, und vom Mastkorb der euf ertönte Land! Mir schwin- delte in dem Gedanken nicht nur an ettung, sondern an Heiesenverdienste, und im Geiste sah ich den jungen Mann aus dem Café Robby vor mit, wie er rief. Geld!/ 1590 Geld/
Und es kam, wie ich es nie zu hoffen oder zu trãumen gewagt hatte. Nach drei Tagen war dlie Bohrung kalifündig, die Anteile hatten ihren Kurs wiederbekommen, und ich bekam in Hannover von einer Bankfirma gegen Verpfändung einer Anzahl meiner Anteile das Geld, um die eingeklagten Zubußen be- zahlen zu Können. Durch unsere erfolgreiche Bohrung, in der wir hochprozentige Kalisalze in großer Mächtig- keit aufschlossen, war das Kalifieber in Hannover wieder in Gang gekommen. Die Anteile wurden nach Knapp drei Monaten mit viertausend Mark das Stück bezahlt, und ich war ein gemachter Mann. Auf dringen- des Zureden meiner Frau verkaufte ich peu dâ peu den
Lie Gerissenen. 8
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