Meine Herren Millionäre!
Ich muß Ihnen einen großen Schmerz bereiten. Sie haben mir durch UÜberlassung Ihrer literarischen Bei- träge Ihr Vertrauen geschenkt, und ich bin gezwungen, es zu mißbrauchen. Gezwungen, weil ich nur die
Wahl habe, entweder Ihr Narr zu sein, oder— das Gegenteil. So zog ich Letzteres vor.
Sie haben zwar allesamt, die Sie mir,— So werden Sie jetzt sagen— in die Falle gegangen sind,
die größte Vorsicht angewandt, Ihre Selbstbiographie so abgefaßt, daß daraus nichts für Sie Ungünstiges gelesen werden kann, und soviel Persönliches fortge- lassen, daß auch Ihre besten Bekannten nicht immer entdecken können, wer der wirkliche Verfasser ist. Da ich aber mein Lesepublikum nicht mystifizieren will, so habe ich es mir nicht versagen können, auf Grund der von einigen Herren Millionären gemachten Mitteilungen weitere Nachforschungen anzustellen. Auch die reichen Leute sind nur Menschen und daher
Irrtümern unterworfen. Ich mußte daher als gewissen-


