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Wirth Buſch die Vorbereitungen der Schritte in Bezug auf das der Gießener Bürgerſchaft zu gebende Feſteſſen für Donnerſtag über 8 Tage treffen.“
„Sitzung vom 17. Auguſt 1846. Die Commiſſion wird bei dem Univerſitätsrichter und Kreisrath die Erlaubniß für das der Bürgerſchaft zu gebende Feſteſſen im Buſch'ſchen Garten einholen. Dasſelbe ſoll den Abend abgehalten werden. Die Bürger ſollen aufgefordert werden, aus ihrer Mitte Diejenigen herauszuwählen, welche als ihre Vertreter an dem Feſteſſen Theil zu nehmen haben. Der Gemeinderath, ſowie die Herren Advokaten Welcker und Diehm werden ſpeciell durch die Commiſſion eingeladen. Die Beiträge ſind von den ſubſcribirten Studirenden ſpäteſtens binnen 8 Tagen zu entrichten. Fendt ſoll die Gelder einſammeln.“
Am Schluſſe des betreffenden Protokolls heißt es:„Scriba und Fendt werden beauftragt, im Namen der Commiſſion eine Widerlegung des im heutigen Frankfurter Journal enthaltenen Ar⸗ tikels(er war officiös und entſchuldigte ziemlich plump das Vor⸗ gehen der Behörden, namentlich des Polizeiraths Zulehner) in aller Kürze abzufaſſen.“
Nachträglich folgt noch die in ihrer Art ſehr intereſſante Namensliſte Derjenigen, die nicht mit„ausgezogen“, ſondern für⸗ ſichtiglich daheimgeblieben waren. Ich verſchweige ſie. Nur den edlen Sigismund von Boyneburg kann ich nicht unerwähnt laſſen, und daß die ſ. g.„Hofcarrière“ 3. nicht dabei war, iſt ſchon früher erwähnt.
„Sitzung vom Samſtag, 21. Auguſt 1846(auf der Stube von Sieglitz). Für die Haſſia ſind Greim und Bertram da. Küchler aäd Hempel fehlen. Büchner und Fendt theilen das Re⸗ ſultat ihrer Beſprechung mit dem Rektor Knobel mit. Dieſer hat erklärt, in Bezug auf die Eingabe der Studirenden an den Senat ſei noch keine Antwort von dem Miniſterium erfolgt, ſondern es ſei nur eine andere akademiſche Behörde(der berüchtigte büreau⸗ kratiſch⸗reaktionäre Kanzler von Linde) zum Bericht darüber auf⸗ gefordert worden. Der Senat werde alle möglichen Schritte thun und er ſelbſt könne uns die aufrichtige Verſicherung geben, daß Alles auf gütlichem Wege geſchlichtet werden ſolle.“
„Sitzung vom 24. Auguſt 1846. Küchler und Schmidt fehlen. An G. Simon's Stelle tritt Weyland, an die Buff's und Kugler's G. Baiſt und Keutel ein. Die Commiſſion unterzeichnet eine an den Stadtvorſtand und die Bürgerſchaft Gießens gerichtete Dank⸗ adreſſe. Weyland, Fendt und Keutel ſind beauftragt, dieſelbe zu überbringen.“—
Sitzung vom 27. Auguſt 1846. Küchler fehlt(Scriba iſt zur Unterſchrift der Adreſſe durch ihn bevollmächtigt), an Buff's


