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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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zeigen, daß nach Grundſaͤtzen, die jede dogmatiſche Me⸗

taphyſik nothwendig anerkennen muß, das Gegentheil des von ihm adoptirten Satzes gerade eben ſo klar be⸗ wieſen werden koͤnne, ſo iſt dadurch ausgemacht, daß in der Metaphyſik ein Erbfehler liege, der nicht erklaͤrt, vielweniger gehoben werden kan, als wenn man bis zu ihrem Geburtsort, der reinen Vernunft ſelbſt, hinaufſteigt, und ſo muß meine Critik entweder angenommen, oder an ihrer Statt eine beſſere geſetzt, ſie alſo wenigſtens ſtu dirt werden: welches das einzige iſt, das ich jetzt nur ver⸗ lange. Kan ich dagegen meinen Beweis nicht retten, ſo ſteht ein ſynthetiſcher Satz a priori aus dogmatiſchen Grundſaͤtzen auf der Seite meines Gegners feſt, meine Beſchuldigung der gemeinen Metaphyſit war darum unge⸗ recht, und ich erbiete mich, ſeinen Tadel meiner Critik Cobgleich das lange noch nicht die Folge ſeyn duͤrfte,) vor rechtmaͤßig zu erkennen. Hiezu aber wuͤrde es, duͤnkt mich, nothig ſeyn, aus dem Incognito zu tre⸗ ten, weil ich nicht abſehe, wie es ſonſt zu verhuͤten waͤ⸗ re, daß ich nicht, ſtatt einer Aufgabe von ungenanten und doch unberufenen Gegnern, mit mehreren beehrt oder beſtuͤrmt wuͤrde.

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