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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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Es iſt eine gewoͤhnliche Ausflucht, deren ſich dieſe falſche Freunde des gemeinen Menſchenverſtandes(die ihn gelegentlich hoch preiſen, gemeiniglich aber verachten) zu bedienen pflegen, daß ſie ſagen: Es muͤſſen doch endlich einige Saͤtze ſeyn, die unmittelbar gewiß ſeyn, und von denen man nicht allein keinen Beweis, ſondern auch uͤber⸗ all keine Rechenſchaft zu geben brauche, weil man ſonſt mit den Gruͤnden ſeiner Urtheile niemals zu Ende kom⸗ men wuͤrde; aber zum Beweiſe dieſer Befugnis koͤnnen ſie(auſſer dem Satze des Widerſpruchs, der aber die Wahrheit ſynthetiſcher Urtheile darzuthun nicht hinrei chend iſt) niemals etwas anderes ungezweifeltes, was ſie dem gemeinen Menſchenverſtande unmittelbar beymeſſen duͤrfen, anfuͤhren, als mathematiſche Saͤtze: z. B. daß zweymal zwey vier ausmachen, daß zwiſchen zwey Pun⸗ cten nur eine gerade Linie ſey, u. a. m. Das ſind aber Urtheile, die von denen der Metaphyſik himmelweit un⸗ terſchieden ſeyn. Denn in der Mathematik kan ich alles das durch mein Denken ſelbſt machen,(conſtruiren) was ich mir durch einen Begrif als moͤglich vorſtelle: ich thue zu einer Zwey die andere Zwey nach und nach hinzu, und mache ſelbſt die Zahl vier, oder ziehe in Gedanken von einem Puncte zum andern allerley Linien, und kan nur eine einzige ziehen, die ſich in allen ihren Theilen (gleichen ſo wohl als ungleichen) aͤhnlich iſt. Aber ich kan aus dem Begriffe eines Dinges, durch meine ganze

Denk⸗

bedarf es dach fertigu ſonſt! in der koͤnne ſpecal den ge man ge ſperul muß, lehrun, und ei ſerm? als da⸗ di Gej