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— 33 der menſchlichen Vernunft in dieſem Falle ſo gut nicht ge⸗ worden. Man kan kein einziges Buch aufzeigen, ſo wie man etwa einen Euclid vorzeigt, und ſagen, das iſt Me⸗ taphyſik, hier findet ihr den vornehmſten Zweck die ſer Wiſſenſchaft, das Erkentniß eines hoͤchſtens Weſens, und einer kuͤnftigen Welt, bewieſen aus Principien der reinen Vernunft. Denn man kann uns zwar viele Saͤtze aufzei⸗ gen, die apodictiſch gewiß ſind, und niemals beſtritten wor⸗ den; aber dieſe ſind insgeſamt analytiſch, und betreſſen mehr die Materialien und den Bauzeug zur Metaphyſik, als die Erweiterung der Erkentniß, die doch unſere eigent⸗ liche Abſicht mit ihr ſeyn ſoll.(§. 2. litt. c.) Ob ihr aber gleich auch ſynthetiſche Saͤtze(;. B. den Satz des zu⸗ reichenden Grundes) vorzeigt, die ihr niemals aus bloſſer Vernunft, mithin, wie doch eure Pflicht war, a priori bewieſen habt, die man euch aber doch gerne einraͤumet: ſo gerathet ihr doch, wenn ihr euch derſelben zu eurem Hauptzwecke bedienen wollt, in ſo unſtatthafte und unſiche⸗
re Behauptungen, daß zu aller Zeit eine Metaphyfik der
anderen entweder in Anſehung der Behauptungen ſelbſt oder ihrer Beweiſe widerſprochen, und dadurch ihren Anſpruch auf daurenden Beyfall ſelbſt vernichtet hat. So gar ſind die Verſuche, eine ſolche Wiſſenſchaft zu Stande zu brin⸗ gen, ohne Zweifel die erſte Urſache des ſo fruͤh entſtande⸗ nen Scepticismus geweſen, einer Denkungsart, darin die Vernunft ſo gewaltthaͤtig gegen ſich ſelbſt verfaͤhrt, daß dieſe niemals, als in voͤlliger Verzweiflung an Befriedi⸗
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