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zweifelt werden muß, bringt nichts anders zuwege, als daß man allenthalben das zu ſehen glaubt, was einem ſchon ſonſt bekant war, weil etwa die Ausdruͤ⸗ cke jenem aͤhnlich lauten, nur, daß einem alles aͤuſ⸗
ſerſt verunſtaltet, widerſinniſch und kauderwelſch vor⸗
kommen muß, weil man nicht die Gedanken des Ver⸗ faſſers, ſondern immer nur ſeine eigene, durch lange Gewohnheit zur Natur gewordene Denkungsart da⸗ bey zum Grunde legt. Aber die Weitllaͤuftigkeit des Werks, ſo fern ſie in der Wiſſenſchaft ſelbſt, und nicht dem Vortrage gegruͤndet iſt, die dabey unver⸗ meidliche Trockenheit und ſcholaſtiſche Puͤnctlichkeit, ſind Eigenſchaften, die zwar der Sache ſelbſt uͤber⸗ aus vortheilhaft ſeyn moͤgen, dem Buche ſelbſt aber allerdings nachtheilig werden muͤſſen.
Es iſt zwar nicht jedermann gegeben, ſo ſubtil und doch zugleich ſo anlockend zu ſchreiben, als Da⸗ vid Hume, oder ſo gruͤndlich, und dabey ſo elegant,
als Moſes Mendelsſohn; allein Popularitaͤt haͤtte
ich meinem Vortrage(wie ich mir ſchmeichele) wohl geben koͤnnen, wenn es mir nur darum zu thun ge— weſen waͤre, einen Plan zu entwerfen, und deſſen Vollziehung andern anzupreiſen, und mir nicht das Wohl der Wiſſenſchaft, die mich ſo lange beſchaͤftigt
hielt,
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