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Alte Hessische Glaubens-Lehr : In zwantzig Theologischen Gewissens-Fragen Vom Sontags-Feyer Nach Anleitung zweyer Fürstlichen Hessen-Darmstättischen Außschreiben und Edicten, Als eines, so ... Elisabetha Dorothea, Landgräfin zu Hessen .. Von besserer Feyer des Sontags, Anno 1687 den 1. Junii erneuert und publicirt, und alle Jahr auff den XVII. Sonntag nach Trinitatis von den Cantzeln abzulesen, gn. befohlen; Und des andern, welches ... Georg der II. Landgraff zu Hessen ... Von den also genanten garstigen Schabbaths-Mägden Anno 1639 ... außgeschrieben / Auffgesetzet von Kilian Rudrauffen ...
Entstehung
Seite
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as Die zwantzigſte Frag. und Aberglaubens.. Joh. v. u. ſondernidargegen ſoll man der Feinde Ghriſul Vend ſeyn/ wollen wir rechtetreue Freunde und Juͤnger unſers Heylands ſeyn. Es heiſt hier: Wer nicht mit mir iſt/ der iſt wider mich Matth. XII 30. Und Joh. XV. ½½. Ihr ſeyd meine Freunde/ ſo ihr thut/ was ich euch gebiete. Feinden Chriſti ſoll man nicht parrociniren und ſie bedie⸗

hoͤren. Solte nicht der HERR dermahleins ſagen/ wie dorten Sohn Hanani der Prophet ſu Joſaphat/ als er dem gottloſen Ahab ge⸗ dienet: Soltu ſo den Gottloſen helffen/ und lieben/ die den HErrn

2.Chron. XIX.z. an welchem Ort die nachdenckliche den Richtern gepredig⸗ te Wort ſtehen: Sehet zu was ihr thut! 2. Iſt ſolcher Schanddienſt wider die Hoheit/ Wuͤrde und Heiligkeit unſer Chriſtlichen Reli- gion/ denen bey ihrem Unglauben zu dienen/ welche Fe inde ſind des gantzen Chriſtenthums/ Chriſtlicher Lehr und Lebens/ ſonderlich der hochgelobten Dreyfaltigkeit und unſers Heylandes JEſu Chriſti/ den ſie allermeiſt am

abſcheulichen Abgotterey deſto freyer koͤnnen abwarten/ welches heiſt b auſaffehhegen zu ſolcher Sl helffen/ foͤrdern und theilhafftig werden. 3. Sind ſie den Juden und Chriſten aͤrgerlich. Jenen geben ſie Anlaß

allermeiſt ihren Predigern und Beichtvaͤtte Beſchwerung/ Zorn und Unwillen/ daß ſie Chriſten muen ſeuffzen/ klagen und zuͤrnen. . 6. Man iſt zwar nicht der Meynung/ daß man die Juden gar nicht dulten und leyden ſolte unter der Chriſtenheit/ wiewohl ſolche Dultung/ Peuf die Juden⸗Ordnung kuntbar nicht gehalten wird/ überauß gefaͤhr⸗ 1 1 ienſten/ wie auß der Erfahrung und ihren eigenen Erklaͤrungen beka ſo muß dieſe Erdultung der Ehre Chriſti und fhits Reichs nehenn ider geſchehen. Man dultet ſie allermeiſt in der

machen ſie lauter Unluſten/

Adbgaͤtteren geſt

net und bekehret. 4 57. Sprichſtu/ ja dag mag wohl a

in ansdme agenah

nen laſſen durch die/ welche den Nahmen Chriſti fuͤhren und Ehnboangn Jehu der B

haſſen? Und um deswillen iſt uůber dir der zorn des HERBll.

ſelbigen Tag ſchmaͤhen; wann ſolchen die Chriſten dienen/ ſo helffen dieſelbe d ſtinckende Saͤcke/ ſo viel an ihnen iſt/ daß jene/ die abgoͤttiſche Suhenahuf

von dem Chriſtenthum ſchaͤndlich und ſchimpfflich zu dencken und zu reden/ daß wir in unſerm Glauben ſo kchefinnig und luͤderlich ſeyen. Dieſenund

er dergleichen unwuͤrdigen

davon ſonſten; allein weil ſie doch wohl leben koͤnnen auſſer dieſen

V nung und Erwartung B rkehrung, allein durch dieſen Judendienſt werden ſie mehr in irs

ſeyn/ allein wit ſoll 3hmenae,