Die fuͤnffzehende Frag. 0
1 hmten frommen Theologen/ zeitigen hochbeliebten Ober Hoff⸗ Predi⸗
ern zu Dreßden/ Herrn D. Spenern laſſen reden/ der in der Fpan et:
hüſchen Erklaͤrung uͤber Domin. XVII. p. Trin. p. 68. ſo lehrt und predig
on Doch ſoll ſolche Schuldigkeit des Vermahnens/ Troͤſtens/ Straf⸗
ffens und Unterrichtens nicht bloß den Predigern heimgewieſen
che werden. Sondern andere ſind eben ſo wohl darzu verbunden.
k Benemsen und Hauß/ Müůtter ſdllen auch auff dieſe Weiß den
Sabbath heiligen/ daß ſie ihre Kinder und Geſinde mit NB. Wie⸗
kens derholung/ Vorleſung/ Befragung/ ꝛc. zu erbauen ſuchen. Derglei⸗ i, chen findet man beym Chryſoſtomo Homil. 5. in Matth. und andern Theolo⸗
ts, gen/ als bey D. Danhavv in angezogenem Ort p./41. D.Oſiand. Theol. Moral.
—.405. bey D. Muͤllern in ſeiner Poſtill p. 076 bey dem gottſeligen erman. ſ uͤber beſagte Evangelium p. 65z. und ſonſten: Daß demnach auch hierin⸗ ne nen unſer
e dern wohlverdienten Theologis, und wird auch gar bey den Papiſten/ wie
uͤrſtl Edict gantz Chriſtlich undgottſelig redet mit dieſen und an⸗
en denn Zudovicns Granatenſs in ſeinem Catech. p. 230. ſolches lehret/ gleichmaͤſ⸗ den liges befohlen/ und der alſo genante diſcrerus Catholicus erkennt/ welcher
ein Fuͤrſt in Heſſen iſt/ der nicht wil benamt ſeyn/ in ſeinem extract p.41. F.. Hier kan ich nicht vorbey/ auß der gottſeligen Predigt D. Balcha- xn, ler Schuppens/ einige hierzu gehoͤrige Wort anzufuͤhren/ zumahl darin⸗
uns nen/ da Er ſich auff die alte Jeyer⸗Gewonheit beziehet/ und in Heſſen/ ja
mhier in dieſer Stadt geboren und erzogen/ daſelbſten ſeine Studia Theologi-
„ ca von den alten beruͤhmten Theologis gefaſt/ und/ ſo viel dieſe Materien
3 betriff/ ſo nachtruͤcklich und eifferig an Tag legt/ daß auch die Reformirten abl ſolche Predigt vor eine bewegliche/ gottſelige und reine Lehr⸗Predigt ach⸗ 3 E und ruͤhmen/ wie D. Andreas Eſenius ſolche in ſeiner Diſſertation vom
abbath p. 281. einfuͤhret/ und p. 287. nach angefuͤhrter Lehr hinzu ſetzet:
an Sic ille in Keipſe atheticd,orthodorè piè. Die Worte des Herrn D Schup⸗ pens hieher geh
rige/ lauten alſo: Wann vor Zeiten der Sonntag
bey kam/ und zur Veſper gelaͤutet wurde/ ſo wurden alle Kraͤ
e wohl ruhen/uud morgen liſtis ſemn dein Wort zu hoͤren Wamn
5 laden/ alle Werckſtaͤtt/ zugeſchloſſen Die Eltern ſagten zu ihren
Kindern: Liebe Kinder/ raͤumet auff/ nicht allein im Hauſe/ ſon⸗
de
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