rbe⸗ und unverſtaͤndig mancher Poͤbel ſey/ iſt nicht gnugſam zu ſagen und zu⸗
ige beklagen; daher kein Wunder were/ wann der gerechte eiferige GOTT/ hie alle ſeine ſchwere angetrohete Straffen mit groſſem Zorn und Grimm uͤber u ſolchen unbaͤndigen Poͤbel auff einmahl außſchuͤttete. Ich mag hierbey
„ſonſten bey den Propheten orkotttk. An allen dieſett Ortel iſt babth ch L. und
ſgefoͤget worden? Solte das ohngefe
beleuchtet und begnadiget worden/ ihre Obrigkeitliche Pflichten und Sor⸗ 1 1 ſeyn laſſen/ gute Landes⸗ und Kirchen⸗Ordnung zu faſſen/ damit der
„ge⸗ böheſte groſſe HERR allem Volck ſo ernſtlich befiehlet: Halt meinen
u zugetragen. Es ſchreibt ein Doctor Theologiæ an eine gewiſſe benachbar⸗
ꝛdet/ ſich ſelbſten ſuͤndlich und voller Laſter ſtecke/ ſondern auch denen Ihm an⸗ orai⸗ befohlenen angrentzenden Gemeinden gantz aͤrgerlich ſey/ alſo wolte Er auß
gutem Nachbarlichen Vertrauen/ und weil Ihm und andern Geiſtlichen „dahero ein Beſchwerde im Gewiſſen zuwuͤchſe/ freundlich gebeten haben/
zugleich mit andern Evangeliſchen Staͤnden/ zu Gottes heiligſten Ehren/
Jſon⸗ dann ihnen und ihren Nachkommenden zum beſten/ einſtellen/ und auff chen. enen andern Tag verlegen/ in der Wochen/ GOtt ſage ihnen und uns II. z allen: Haltet und heiliget meinen Sabbath! Sie antworten lang 8 ͤcht/ vor kurtzen Tagen aber/ als ihr Abgeordneter ohne das bey obi⸗ ſten geus Docore zu thun/ laſſen ſie Ihn beankdfeneſſe haͤtten mit Zuͤnfften 4
was ſonderlich zu bemercken. Man ſchlage auff imꝛ. B. Moſ. Xxill. bedencke/ wie dieſes Moral⸗Geſetz 8 die weltliche Policey⸗Ordnung an⸗ word das rgeſchehen ſeyn? Oder vielmehr dar⸗ um/ weil es in das Obrigkeitliche Ampt/ Pflicht und Sorge mit einlauf⸗ fe/ uͤber den Sabbath zu halten? Das letztere wird das rechte ſeyn. Dar⸗ 63 auch unſere glorwuͤrdigſte Fuͤrſten zu Heſſen/ nach dem durch Gottes Gnade unſer liebes Vatterland mit dem Evangeliſchen Glaubens⸗Liecht
eilige Tag/ ſo in der Chriſtenheit und von Aufang gleich zu wochentlicher
eyer angeſetzet/ moͤge in heiliger Ruh und gotrgefällgein Weſen nach der intention deſſen/ welcher ein HErr iſt des Sabbaths/ allerdings ei⸗ ferigſt zugebracht und gefeyret werde.
. z. Dieſen und dergleichen huchtisblchſirn Exempeln ſolten ja al⸗ Staͤdte und Gemeinde gottſelig nachfolgen/ und bedencken/ was der
abbath/ damit in allem Volck der gantzen wehrten Chriſtenheit/ ein ſolch heilig und ernſtes Gebott heiligſt gehalten wuͤrde. Allein wie roh/ wild
vwohl gedencken/ was noch in juͤngſten Tagen ſich eben in dieſer Materien e Stadt/ remonſtrirend/ daß ihr Sonntags⸗Marck nicht nur an undvor
ſie moͤchten doch ſolchen ſaͤndlichen und laſterhafftigen Sonntags⸗Marck/
und


