52 Neulidzehe iude Art* te) th. 4.2 ieſer rath Gottes hat eine wuͤrckliche vnd kraͤfſtge mach
in allen dingen. th. 6.&18. das allgemeyne wort: Omniꝛ, alles‚ in dieſem Spruch§. PauliEph. rverfur. Laͤßt durch kein einigen weg oder weiſe ſich einſpannen/ daß man etwas dar von außnemen woͤlte: es were dañ/ daß man Gott zucinem muͤſſigen Anſchawer der dinge maehenwoͤlte nach deß Epieur Lehr/ thel. 8. Doch folget daher nit/ daß Gott ein vrſacher der Suͤnden ſey. rh.13 Dieweil der vnder⸗ ſcheyd vnder einem guten/ vnd vnder einem boͤſen werck allein beſte⸗ het in der gattung deren Werckzeuge /ꝛc. Iſt warlich ein feine Gott⸗
„ ſelige Rede! Vnſ Her. Gott verurſachet/ wuͤrcket/ machet alles/ „auch das jernge/ was boͤſe vñ Sundeiſt. Aber doch iſter kein viſa „ der Suͤnden: ponit definitionem& negatdeRnitum. eni Georgius Spindler im Norhwendigen Bericht /pag 189. ſchreibt: Daß die Menſchen werden von Gott getrieben vnndge⸗ ſtoſſen/ zu allem was ſie thun/ vnd er ſeye beydes ſhrer jnnerlichen vnd euſſerlichen wirckung ein vrſach vnd Saſſter. mhau mcen Hermannus Rennecher in aurea Hlutis Gatena getruckt
zu Herborn Ann1189 p. A1 ſagt/ ohne Gottes Krafft konne ſich keine Creatur etwan wo hin lencken oder bewegen. Dann Gott ſeye der/ durch welches Krafft vnd Trib/ alles mallen dingen geſehehe⸗ vnd daß dermaſſen daß ohne dieſelbe krafft vi wurckunge⸗ oder Trib Gottes nit nur die Gottſeligen nichts guts londe die Gottloſen nichts boͤſes thun koͤnnen pz⸗ Die Golt⸗ loſen werden durch hrimliche krafft vnd ordnung Gottes/ auch wañ ſie nichts darumb wiſſen/ dahin gezogen/ dann G Otꝛziehe ſie nit heimlicher gewalt/ wie mit einem heimlichen Seyl/ wann ſie ſchon nichts darumb wiſſen/ vnd deß halben ein ſolch end erlangen muͤſſen/ daran ſie nicht gedencken. Alſo werden nun die Gottloſen mit der verborgenen Hand Gottes/ ohn allen jhren vorſatz vund zuthun/
zu einem ende gefuͤhret/ darvon ſie nichts wiſſen: nicht anders we⸗ der wie die Pfeyl auß deß Bogenſchuͤtzen Hand abgeſchoſſen wer⸗ 38 den/


