748 Achtzehender Articul den/ zeugt ſie warhafftiglich von den Creaturen/ vnnd bringt war⸗ hafftige Gruͤnde hervor/ von den eygenſchafften eines Menſch⸗ lichen Leibs/ ꝛc. g h. „ Aber der H. Geyſt felletgar emander Verheyl hiervon in der „ Goͤttlichen Schrifft/ 1.Corinth. 2. Der Na tuͤrliche Menſch verſie⸗
„ het nichts vom Geyſt Gottes/ Rom. 8. Fleyſchlich geſinnet ſein/ iſt eine feindſchafft mit Gott/ 2. Cor. 10. Darumb muͤſſen wir alle vn⸗
„ ſere Vernunfft gefangen nemen vnder den gehorſam Chriſti. Vnd „ ſagt daher Lertullianus: Philoſophos elle Datriarchas hære- „ ticorum. Vnd zeuget die Kirchen Hiſtorien/ daß in der Kitchen der „ aller groͤſſeſte Schaden geſehehen ſeye durch die hilolophos. Die » philoſophiam verwerffen wir nicht/ ſondern erkennen ſie vor eine „ Gabe Gottes: Aber ſie ſoll ſich nicht vber den Glauben ſetzen vnd Meyſter ſein/ ſondern ſolll mn Ihrem Src ſich HaPans vnd Dlane⸗ „ rn bleibenſꝛc. 22174 10
—— Lu.— 2 2
Der Neundzeßende Ahrriett vonder Biſach alh der Suͤnden.
On vrſach der Suͤnden/ wirt bey vns Siercr
daß/ wie wol G Ott der Allmechtige die gantze
Natur geſchaffen hat vnd erhelt/ ſo wircket doch
der verkehrte Willedie Suͤnde iallen boͤſen vnd ver⸗
achtern Gottes: wie dann deß Teuffels wille iſt/ vnd
aller Gottloſen/ welcher als bald/ ſo Gott die Hand
abgethan/ ſich von Goͤtt zum argen gewendet hat/ wie
Chriſtus ſpricht/ Joh.s. Dar Truffelreder Engen auß Eueh Eygen.
Fein richtig erklaret dieſer Aruicul den vnderſtheyd vnden dem We e h aſtihdee Nam ſo von Gottiſi/ vnd durch Geß er⸗ der ter


