—
MAr
78 Gießiſcher Leichpredigten
lieben Gebet anfinge/ Matth. 26. alſo beſchleuſſet er auch dieſelbi⸗ gen mit dem Gebet/ vnd fehret in einem wolrichenden Reuchwerck dahin/ leget ſeinen Geyſt in die trewe Vatters Haͤnde/ entſchlaffet
fein ſamfft vnnd ſtill/ vnnd verſchwelcket wie ein zartes Roͤßlein/ oder liebliches Garten Bluͤmlein: Wir oͤhmen nach Hieronymo,
Baſilio, Luthero vnnd viel Chriſtglaubigen Hertzlein/ welche in
jhrem letzten Stuͤndtlein die Centners wort behalten/ jhren Geyſt dem bono Domino, wie jhn Ambroſius in ſeiner letzten bekend⸗ nis nennet/ wider gelieffert/ vnnd in dulci jubilo, mit friedt vnnd
frewdt von hinnen geſcheyden/ vnnd zu dem Hiĩliſchen Vaͤtter⸗
chen als ſein liebe Kindelein als ſeines eingeliebten Soͤhnleins Bruͤ⸗
derlein/ deß heiligen Geyſtes geweſene Tempelein/ auffgefarẽ ſeyn
ins Himmels Gaͤrtelein/ zu allen heiligen Frongeyſterlein.
Zum andern haben wir auch hie ein kurtzes aber notiges Lehrſtuͤcklein/ wider die Propoſitiones univerlales, d Papiſten/
das iſt/ daß es nicht genug ſey/ daß wir wiſſen vnnd glauben/ Gott
ſey ein gnediger Barmhertziger/ vnnd trewver G. Ott/ ſondern
daß auch ein jeder inſonderheit vor ſich das ſchließlich darvor hal⸗
ten ſoll/ Er/ Er/in individuo, habe auch einen ſolchen E RRN
vnd GOtt. Dann in dieſen Kernhafften worten bekennet David/
daß GOtt ſein G Ott ſey/ der ſeinen Geyſt wolbewahren koͤnne
vnnd wolle. Dieſe Glaubens kunfi brauchet vnd practiciret der
Hocherleuchte Apoſtel Paulus/ in der Epiſtel an die Galater Cap.z. Chriſtus hat mich/ mich/ geliebet vnnd ſich ſelb⸗ ſten vor mich dargegeben. Vnnd abermals: Ich habe ei⸗ nen guten Kampffgekaͤmpffet/ ich habe den Lauff vol⸗ lendet/ Ich habe Glauben gehalten: Hinfurth iſt MJ beygeleget die Kron der Gerechtigkeit/ welche
MJR der Hert an jenem Tag der gerecht Richter ge⸗
ben
benit hiervon
N. außd mitdi werde werde den jh
Bellarn bet ſide vielmeh ſogenro get hett Eralse vnnd r
jeto nich
ſchaff
net wird
glauhet 0
2
gewiſer
Seclſa keit deß (ſerm. 6
b Accher
Vind
cum col


