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293 3 Gieß iſcher Leichpredigten den. Beſagte ſeine liebe Eltern/ die nun auch alle bende
m G Ott ruhen/ haben ihn zur waren Gottes Furcht
fleiſſig angehalten/ im Catechiſmo trewlich vnterwie⸗ ſen/ vnnd bey jhnen in die Stattſchulen gehen laſſen/
darinnen er ſo wol zugenom̃en/ daß er von dannen na⸗
her Marpurg auff die damalige Vniverſitet verſchi⸗ cket worden iſt/ da er ſein wolangefangene ſtudia mit fleiß hat continuiret. Demnach aber daſelbſten ein Reformation an⸗ geſtellet/ vnnd die Religion auff Calviniſch verendert worden/ hat er ſich auff Raht ſein Obern zu vns na⸗ her Gieſſen auff die loͤbliche Vniverſitet begeben/ hat vnter mir/ da ich damals noch Philoſophiam profi⸗ tierte/ Anno07. publicè diſputirt/ vñ bald darauff den 8. Tag Octobris beneben andern 27. gelehrten
jungen Naͤnnern me promovente& perorante den gradum Magiſterii mit Lob erlanget.
Hernacher hat er ſich gantz vnnd gar auff das
Studium S8. Theologiæ geleget vñ im jahr ⸗609. ein Diſputation gehaltẽ von H. Abendmal/ vnter Herꝛn D. Henrico Eceardi/ damals vnſerm Collega vnnd Mitprofeſſore.
Im Jahr /6)0. iſter nach Jena/ auff dieloͤbliche
Vniverſitet verꝛeiſet/ daſelbſten er ſieh fleiſſig geuͤbet in
in dem Kollegio Herꝛn Doctoris Petri Piſcatoris ſei⸗ 1 nes
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