Teil eines Werkes 
Lfg. 1 (1905) - (19XX) Deutschlands Obstsorten. Lfg. 1 (1905) -
Entstehung
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wie die der Herbstbirnen überhaupt, begrenzt. Dort aber, wo man bei dem Ueberangebot von Herbstbirnen diese heute doch noch anpflanzt, verdient die Hofratsbirne Beachtung. Die Güte der Frucht läßt sich durch frühzeitige Ernte verbessern, ihr Fleisch wird dadurch schmelzender.

Eigenschaften des Baumes.

Die Hofratsbirne gehört zu den Sorten, deren Reihen junger Bäume der Baumzüchter mit Stolz betrachtet. Ihr starker Wuchs liefert ihm von Gesundheit strotzende Stämme, die ein Jahr früher die Kronenhöhe erreichen, als fast alle andern Sorten in der Baumschule. Sie wächst gleich gut auf Quitte wie auf Wildlingsunterlage. Einjährige Veredelungen auf Quitte erreichen oft die Höhe von 2 m. Deshalb werden schwachwachsende Sorten auch oft auf die Stämme der Hofratsbirne in Kronenhöhe veredelt, trotzdem sie nicht die glatten und schlanken Schäfte wie Neue Poiteau,

Gellerts Butterbirne und andere bildet.

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