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behandelt werden, um sie gegen Druckflecke zu schützen. Trotz des fettigen Ueberzuges, der dem Roten Herbst-Kalvill eigen ist, wird doch viel über das Welken seiner Früchte auf dem Lager geklagt. Seine Haltbarkeit ist an und für sich eine kurze. Im Herbst soll der Apfel, wie schon sein Name sagt, gegessen werden. Geerntet wird er zur Baumreife, Ende September, und da er schon zu diesem Zeitpunkt die lachend schöne Farbe hat, so wird er am besten gleich vom Baum zum Verkauf gebracht. Bei voller Reife ist das Fleisch zu weich, um die Früchte noch ohne Schaden versenden zu können,
Eigenschaften des Baumes.
In der Jugend hat der Rote Herbst-Kalvill kräftigen Wuchs und bildet gute Stämme und schöne Kronen. Er treibt beim Rückschnitt willig aus, ohne sich übermäßig mit Seitenzweigen zu bekleiden. Bei der einjährigen Veredlung fehlt jegliche Verzweigung. Man sollte den Herbst- Kalvill nur als Hoch- oder Halbstamm ziehen und nur den Wildling als Unterlage verwenden. Für Buschkultur oder gar für Spaliere ist er nicht wertvoll genug, weil er mit dem Ertrage erst spät einsetzt und infolgedessen den Platz, auf dem er steht, nicht genügend verdient. Fast allgemein bezeichnet man ihn als einen unregelmäßigen, faulen Träger, der nur deshalb aus den Obstanlagen nicht ganz verschwindet, weil seine Früchte äußerlich und in ihrem Fruchtfleisch eine so eigenartige Farbe haben.
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