nnmͤmmmmmmmmmmmö——õ 1———x—xxx:ᷣB—B—B——r—
—————⸗—òͦ—ͦℳòℳòͦᷣ-ℳxE'———G—C—C—C—C—P—xx
In Norddeutschland ist der Bohnapfel auf dem Markte wenig bekannt; bei großen Vorräten muß man die süddeutschen Städte als Absatzgebiet aufsuchen. Ein Berichterstatter äußert sich dahin, daß es ihm ein leichtes sein würde, vom rheinischen Bohnapfel„eine Million Zentner“ abzusetzen.
Eigenschaften des Baumes.
Schon in der Baumschule erfreut sich der rheinische Bohnapfel durch seinen schlanken, kräftigen Wuchs allgemeiner Beliebtheit. Je weniger man an ihm schneidet, um so besser, denn er bildet von selbst eine hochkugelige, geschlossene Krone. Er ist die gegebene Sorte für Straßen-
Abbildung 1.
pflanzungen. Mit geringer Nachhilfe durch den Schnitt kann man ihn steil in die Höhe treiben. Dabei erträgt er die freie, dem Winde zugängliche Lage, wirft die Früchte nicht ab und bietet auch keine Veranlassung zum Diebstahl, weil der Apfel am Baum unansehnlich bleibt und langer Lagerung bedarf, ehe er genießbar wird.
Das Bild auf der Beilage erhielten wir von der rheinischen Landwirtschaftskammer. Die Text- bilder rühren von Aufnahmen her, die im Provinzial-Obstgarten zu Diemitz(Abbildung 1, junger Baum) und in den Anlagen des Herrn Domänenrat Meyer zu Frankenroda(Abbildung 2, alter Baum) hergestellt wurden.


