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Die geeigneten Baumformen sind der Hoch- und Halbstamm. Wegen des wilden und hängenden Wuchses läßt sich die Sorte zur Pyramidenzucht und Buschkultur nicht gut verwenden. Ihre regelmäßige, früh eintretende Tragbarkeit muß hervorgehoben werden, und doch wird sie in den Berichten mancher Gegenden als nicht dankbar genug bezeichnet. Sie scheint besonders für Norddeutschland geeignet zu sein. Dort hat sie auch ihre größte Verbreitung gefunden. Sie verlangt guten, tiefgründigen Boden mit genügender Feuchtigkeit. Auf Quitte veredelt bleibt sie zu schwach. Man nimmt deshalb, die kleinsten Baumformen ausgenommen, besser den Wildling als Unterlage.
Die Blüte erscheint früh und dauert lange. Ihre alljährlich regelmäßige Fruchtbarkeit spricht für ihre Unempfindlichkeit gegen nasse und kalte Witterung während der Blüte und der Frucht- entwicklung.
Schlechte Eigenschaften.
Der hängende Wuchs macht die Marie Luise für manche Pflanzstätte ungeeignet. Der Befall von Fusikladium schließt sie in vielen Gegenden vom Anbau aus.


