Die Blätter haben auf der Unterseite eine fast filzige Behaarung, auf der welligen Ober- fläche dunkelgrüne Farbe.
Als Hoch- und Halbhochstamm darf man die Ananas Renette nur in besonders günstigen Verhältnissen anbauen. Die Krone bleibt in ihrer Entwicklung zu schwach, und die Früchte er- halten, namentlich wenn die Bäume alt werden, nicht mehr die Größe als beachtete Handels-
ware. Sehr gut eignet sie sich zum Umpfropfen älterer Halbstämme. Das in den Text ein- geschobene Bild zeigt ein solches Beispiel aus dem Besitztum des Freiherrn von Solemacher-— Burg Namedy.
Das kleinere Textbild bringt einen in Blüte stehenden Halbhochstamm der Ananas Renette aus dem Provinzial-Obstgarten zu Diemitz, während die Abbildung der Beilage durch freundliche Vermittelung des Herrn Pfeiffer-Oppenheim den Obstanlagen des Herrn Hinsberg auf der Insel Langenau entnommen ist.


