Teil eines Werkes 
Lfg. 1 (1905) - (19XX) Deutschlands Obstsorten. Lfg. 1 (1905) -
Entstehung
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die kleinen können ihn befriedigen, weil der aromatische Kalvillgeschmack auch in diesen zur Geltung kommt. Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß beim deutschen Kalvill das Aroma ein schöneres ist, während die Färbung bei den Tiroler- und bei den französischen Kalvillen besser hervortritt.

Das rauhere Klima bewirkt die grünere, die wärmere Lage die tiefgelbe Grundfarbe der

Schale. An bevorzugten südlichen Mauern erhalten die Früchte zum Teil sogar den rosigen Hauch, der indes für den Verkauf nicht immer als Vorzug gilt. In der Regel werden die ein farbigen, schön hochgelben Früchte vom Händler bevorzugt.

Den Sommer hindurch sind die Früchte meist recht unscheinbar, und erst der Herbst bringt ihnen die eigentliche Entwickelung. Man darf deshalb das Wachstum nicht durch eine zu frühe Ernte stören und niemals vor Mitte Oktober mit dem Pflücken der Früchte beginnen. Die Ab- nahme der Früchte muß äußerst vorsichtig geschehen. Schon der leiseste Druck der äußerst