Teil eines Werkes 
Lfg. 1 (1905) - (19XX) Deutschlands Obstsorten. Lfg. 1 (1905) -
Entstehung
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Die Blüte erscheint früh. Das Blatt ist fest, klein und glatt. Die Früchte werden in un- geeignetem Boden leicht rissig.

Zum Massenbau ist die Sorte nur in rauheren Gegenden zu empfehen.

Es gibt entschieden mehrere Spielarten der Guten Grauen, solche mit mehr grünlicher Schale, wenig berostet und solche mit völlig berosteter Schale. Erstere liefern immer kleinere Früchte, wertvoller sind die letzteren. Eine Eigentümlichkeit ist bei vielen Bäumen der Guten

Grauen beobachtet worden, daß einzelne Zweige immer tragen, während andere Zweige desselben sehr spärlich mit Früchten besetzt oder ganz unfruchtbar sind.

Schlechte Eigenschaften.

Als solche müssen hervorgehoben werden die spät eintretende Fruchtbarkeit und die kurze Haltbarkeit der Frucht. In trockenem Boden versagt die Sorte. Stellenweise wird auch über die Frostempfindlichkeit und über das Faulen der Früchte am Baum im feuchten Sommer geklagt.